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21

Mittwoch, 31. Januar 2018, 20:48

Kleines Update!

So,

da ich heute noch ein paar lebende Steine bekommen habe, hier noch ein paar Neuerungen:

Die Weichkorallen sehen recht passabel(Danke an Steffi für Briareum, Xenien und Scheibenanemonen!) aus und die Fische fühlen sich wohl. Der Abschäumer rattert und hinter ihm treiben meine beiden Stenopous ihr Unwesen...
Die Feilenmuschel ist nicht mehr so weit geöffnet wie am Anfang. Alle Garnelen sind putzmunter. Habe gestern sogar noch ein Pärchen Palaemon macrodactylus gesehen - das Weibchen voller Eier. Bin gespannt, ob aus den lebenden Steinen noch was wächst...

LG, Sven!
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22

Mittwoch, 31. Januar 2018, 21:28

Na da bin ich gespannt, ob sich aus den Steinen noch etwas entwickelt. Für mich sind gute lebende Steine nach all den Jahren immer noch das Interessanteste was die Meerwasseraquaristik für mich bietet. Es ist erstaunlich was da Alles auch nach vielen Monaten noch zu wachsen beginnen kann. Nur das Problem mit den unerwünschten Nebenwirkungen wie Glasrosen ect trüben die Freude daran etwas. Ich fahre aber trotzdem alle meine Becken mit lebenden Steinen, da diese für mich einfach zu spannend sind, als das ich darauf verzichten möchte.



LG

Andreas

23

Donnerstag, 22. Februar 2018, 12:54

Weiteres Update

Moin,

nachdem ich noch ein paar Kleinigkeiten erhielt, hier noch ein paar Bilder. Leider hatte ich etwas Pech bei der paarweisen Fischhaltung, so dass von den Arten immer noch ein Exemplar da ist... Aber ich arbeite dran, das noch zu ändern. Auch mein weiblicher Stenopus hat sich verabschiedet (Sah bis zuletzt gesund aus und hatte die Ovarien voller türkisgrüner Eier).
Dafür machen sich die importierten Xenien und Weichkorallen recht gut. Ich vergaß zu erwähnen, dass in meinem Wohnzimmer ein Kuppelfenster ist, durch das gelegentlich echtes Sonnenlicht ins Becken gelangt. Mal sehen, wie sich das Ganze entwickelt, vor allem auf das Wachstum der Weichkorallen bin ich gespannt.
Mittelfristig werde ich noch die letzten beiden Mittelmeerfische rausnehmen (ein Symphodus mediterraneus und ein Parablennius gattorugine).
Werde weiter berichten!

LG, Sven!
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24

Donnerstag, 22. Februar 2018, 13:52

Hallo Sven!

Zitat

Leider hatte ich etwas Pech bei der paarweisen Fischhaltung, so dass von den Arten immer noch ein Exemplar da ist...

Ja, wie ist denn das passiert?

Zitat

Auch mein weiblicher Stenopus hat sich verabschiedet

Ich dachte, die kämen ins Filtriererbecken?

Liebe Grüße

Harold
49 Jahre Vivaristik - und ich lerne immer noch dazu
Mitglied der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich
So ist's Recht

25

Donnerstag, 22. Februar 2018, 15:02

Moin,

nun, das Problem mit den Fischen könnte von einer Pazifischen Uferkrabbe kommen, die aber inzwischen freiwillig das Becken verlassen hat... Habe sie ins große Mittelmeerbecken gesetzt. (Ein Nemo verschwunden, die Demoisellen haben ihre Artgenossen wohl selber ausgeknockt...). Nun ja, ich will jetzt noch weitere kleine Lippfische ordern. Mal sehen, ob das klappt.
Zum Stenopus: Im Filtriererbecken ist eine kleinere Stenopus-Art untergebracht, nämlich Stenopus cyanoscelis. Die halten sich als Paar ganz wunderbar... ...hinter dem Lebendgestein versteckt. Meine Freude ist groß! :] ?( :(
Im Hauptbecken dagegen hatte ich ein Pärchen Stenopus hispidus eingesetzt. Das Weibchen ging ohne ersichtlichen Grund ein... ...habe es dann in Epoxid verewigt, was dann ganz gut geklappt hat! (Ja, die ewige Haltung, von Äon zu Äon!).

LG, Sven!

26

Freitag, 23. Februar 2018, 09:37

Moin,

hier noch ein paar Bilders...

Da sind noch solche Sachen wie der Kegelschnecken-Einsiedler Ciliopagurus strigatus und der Porphyr-Zwergbarsch Pictichromis porphyreus zu erwähnen...
»Sven Gehrmann« hat folgende Dateien angehängt:

27

Dienstag, 27. Februar 2018, 22:32

Mini Update

Moin,

musste heute meinen nicht mehr fitten Mittelmeer-Schleimfisch rausnehmen, der leider einging. Wahrscheinlich sind ihm 24° denn doch zu viel gewesen... In Kürze werde ich dann auch noch den Mittelmeer-Lippfisch rausholen. Dann sind nur noch ein paar Steinseeigel aus dem Mittelmeer und ein paar Palaemon-Garnelen aus der Nordsee drin, denen das warme Klima bis jetzt aber gut bekommt. In Kürze kommen noch ein paar neue Tropentiere. Werde dann weiter berichten, wie das Riff langsam wächst.
Und außerdem habe ich heute noch LED-Röhre kaltweiß Nr. 6 aufgelegt. Mal sehen, ob dann die Weichkorallen noch besser gedeihen.
Hier noch neue Bilder:

LG, Sven!

PS: Allen Unkenrufen zum Trotz macht die Feilenmuschel einen guten Eindruck. Das gleiche gilt für ihre Artgenossin im Filtriererbecken. Man sieht sie auch immer schön pumpen und aufblitzen. Mal sehen, wie lange sie es macht. Gebe Artemia unaufgetaut ins Becken; außerdem wird auch mit Koral Vit gefüttert. Und ab und zu kommt auch echtes Meerwasser ins Becken! :]
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28

Mittwoch, 28. Februar 2018, 07:12

Hallo Sven!

Zitat

Allen Unkenrufen zum Trotz macht die Feilenmuschel einen guten Eindruck

Ich empfinde es nicht als fair, meine Bedenken und Anmerkungen als "Unkenrufe" zu titulieren.
Ich wünsche Deinen Muscheln nicht mehr, als dass sie gedeihen, wachsen und glücklich sind. Ich habe lediglich auf die Schwierigkeiten bei der Pflege von Muscheln hingewiesen.
Und: Muscheln können sehr lange ohne oder mit zu wenig Nahrung auskommen. Man sieht es ihnen ja nicht an, da sie nicht abmagern. Der (sichtbare) Tod kommt dann oft sehr schnell.
Ich wünsche es Dir und den Muscheln nicht.

Liebe Grüße

Harold
49 Jahre Vivaristik - und ich lerne immer noch dazu
Mitglied der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich
So ist's Recht

29

Mittwoch, 28. Februar 2018, 08:32

Moin Harold!

Sorry, das sollte kein persönlicher Affront sein, wirklich nicht! Nun, ich stimme Dir natürlich zu, dass Muscheln langsamer verhungern und man dieses nicht gleich bemerkt. Meine größten und längsten Haltungserfolge hatte ich bislang mit Pazifischen Riesenaustern, während Miesmuscheln nicht ganz so lange durchhielten. Immerhin bis zu einem Jahr ohne aufwändige Extrafütterungen. Ich gebe Frostfutter unaufgetaut ins Wasser, füttere Koral-Vit und außerdem wechsle ich Wasser mit echtem Meerwasser.
Eine interessante Beobachtung machte ich noch bei den Feilenmuscheln: Ähnlich Miesmuscheln befestigen auch sie sich mit Byssusfäden am Substrat, aber nur vorübergehend! Sie lösen dieses Fäden regelmäßig auf, um den Standort zu wechseln. Ein sehr interessantes Verhalten. So erreichen sie auch die für sie optimalen Standorten mit vielen Nahrungspartikeln.
Und sie können auch schwimmen, ähnlich den Kammmuschen(habe ich auch schon gehabt, lebend, aus der Nordsee; diese hielten sich leider nicht sehr lange!).

LG, Sven!

30

Freitag, 20. April 2018, 13:04

Kleines Update des Upgradings

Moin,

nachdem ich die Beleuchtung gegen eine maxpect Glaive tauschte, sieht es so aus:
»Sven Gehrmann« hat folgende Dateien angehängt:

31

Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:02

Update Mai 2018

Moin,

inzwischen sieht das Ganze recht gut aus, nur die Weichkorallen vom Händler wollten nicht... Na ja, dafür gedeihen die anderen bestens!
Und die Feilenmuschel lebt immer noch und grinst mich an!

LG
Sven!
»Gerry X« hat folgende Dateien angehängt:

32

Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:22

Hallo Sven!

Zitat

Und die Feilenmuschel lebt immer noch und grinst mich an!

Das freut mich sehr. Und ich wünsche und drücke die Daumen, dass die dauerhafte Haltung gelingt.

Liebe Grüße

Harold
49 Jahre Vivaristik - und ich lerne immer noch dazu
Mitglied der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich
So ist's Recht

33

Donnerstag, 17. Mai 2018, 09:05

Moin!

Genau genommen habe ich übrigens zwei Feilenmuscheln in zwei Becken. Und bis jetzt leben die beide. Ich füttere solche Sachen wie Cyclops und Artemia. Seltener mal das flüssige Koral-Vit. Mal sehen, wie lange sie es wirklich machen. Bis jetzt sind es ja erst knapp 4 Monate...

LG, Sven!

34

Freitag, 18. Mai 2018, 09:53

Hi Sven,
Artemia ist kein hochwertiges Futter. Besser kleine Mysis verfüttern. Die Muscheln fressen so großes Futter ohnehin nicht.
lg,
Wolfgang

35

Freitag, 18. Mai 2018, 23:32

Hallo Sven,
zum Ableben Deiner Fische: ich glaube, daß Dein Aquarium zu wenig strukturiert ist. Alle Deine Bewohner besetzen kleine oder größere Territorien mit vielen Versteckplätzen. Die sind in Deinem Aquarium nicht ausreichend vorhanden. Meiner Meinung nach solltest Du Felsaufbauten schaffen, mit einigen aufragenden Felsen als Reviergrenzen. Dazu kannst Du auch totes Riffgestein nehmen. Wenn die Fische keine Rückzugsmöglichkeiten im Bereich das Mittelwassers haben, dann stehen sie ständig unter Streß und sterben ohne ersichtlichen Grund. Deshalb funktioniert meiner Meinung nach auch die Verpaarung nicht. Die Versteckplätze nur im Bodenbereich werden sehr ungern angenommen, weil dort aller Erfahrung nach Freßfeinde besonders zahlreich sind. Das ist in ihrem Verhalten angeboren.
Auch bei einer Gruppe Lippfische solltest Du genau hinsehen, viele benötigen eine ausreichend hohe und feine Sandfläche, weil sie gerne im Sand übernachten. Da muß Du bei den Arten genau hinsehen.
Das als unverbindliche Hinweise.
LG Helmut Strutz

36

Samstag, 19. Mai 2018, 12:18

Moin,

da ich leider zurzeit einer großen persönlichen Unsicherheit unterliege, ob ich hier wohnen bleibe oder nicht, werde ich das Becken erstmal so weiterführen wie bisher.
Sollte ich umziehen, werde ich mich entweder von den Tropentieren trennen oder ihnen ein größeres Becken anbieten. Mit mehr Lebendgestein etc. .
Mal sehen, es entscheidet sich in den nächsten paar Monaten.

LG, Sven!

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