Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Riffaquaristik Austria. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 4. Juli 2017, 15:49

Bryopsiskiller Fluconazol - Let the battle begin!

Hallo,

nachdem es nun schon einige sehr positive Berichte über die Vernichtung von Bryopsis mit dem Medikament Fluconazol gibt, derzeit auch keine schädigenden Nebenwirkung auf Korallen, Fische, Schnecken etc gibt, möchte ich heute auch diesen Versuch starten, endlich dieses leidige Thema Bryopsis loszuwerden. Dabei möchte ich euch gerne die nächsten 14 Tage über Erfolg oder Misserfolg auf dem laufenden halten. Den Berichten nach wirkt das Mittel zu 100%.

Ich habe fast seit Beginn (November 2015) ständig Bryopsis in meinem Becken, mal mehr mal weniger, aber kaum wirklich beunruhigend, da ich zwischendurch immer wieder mal einen Seehasen eingesetzt habe, welcher zwar brav aufgeräumt hat, jedoch blieb immer irgendwo ein Rest übrig. Kent M hilft bei lang genug andauernder Behandlung auch, jedoch bei einem 760l Becken, wird das ganz schön teuer und wehe man bricht zu früh mit der Behandlung ab. Trotz dass ich die Bryopsis gut unter Kontrolle habe, stören diese Algen optisch und auch das ewige "im Zaum halten" nervt. Ob Wasserwechsel, Spurenelemtzugabe, Aminos etc ---- alles fördert ihr Wachstum. Das Riff selbst ist ziemlich bryopsisfrei (nicht ganz), die meisten sind am Schacht, direkt am Ablaufkamm. Fotos über Veränderungen stelle ich dann laufend ein.

Fluconazol ist rezeptpflichtig (Pilzmedikament), der Hausarzt wird es eher nicht in dieser Menge verschreiben. dh man muss es selbst bezahlen. Ich bekomme das Fluconazol mit Erklärung auch ohne Rezept in der Apotheke, jedoch kann der Tierarzt ein Rezept ausstellen. Die Behandlung kostet mich ca € 165,00 für insgesamt 770l Nettovolumen (Hauptbecken und Nano) Ich brauche dazu 3 Packungen a 7 Kapseln 200mg (4200mg).

Die Behandlung sieht wie folgt aus:
- 20mg per Gallon (1 Gallon = 3,78541 Liter)
- Einmaldosierung
- Dauer: 14 Tage
- Abschäumer: laufen lassen, aber Topf entfernen bzw Topf nicht abschäumen lassen.
- Kohlefilter aus
- Ozon: aus
- UV: aus
- Algenrefugium falls vorhanden: abschliessen
- Phosphatadsorber: bleibt
- Bioreactor falls vorhanden: bleibt
- Licht, Strömung: keine Änderung
- Dosierung KH, Ca, Mg, Spurenelemente etc: wie gehabt weiter dosieren
- Wasserwechsel: erst wieder nach 14 Tagen

Anbei die aktuellen Fotos, auf dem letzten Bild sieht man die Bryopsis gut am Ablaufschacht.

SO LET THE BATTLE BEGIN!!!
»LittleBigNano« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_3692.JPG (166,54 kB - 146 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. August 2018, 14:07)
  • IMG_3693.JPG (160,19 kB - 118 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. Juli 2018, 21:53)
  • IMG_3695.JPG (137,36 kB - 115 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. Juli 2018, 21:53)
  • IMG_3696.JPG (119,16 kB - 123 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. Juli 2018, 21:53)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LittleBigNano« (4. Juli 2017, 15:57)


2

Dienstag, 4. Juli 2017, 16:38

...so, Medikament besorgt....vorher noch einen Kaffee zur Beruhigung :S
»LittleBigNano« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_3698.JPG (110,63 kB - 108 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. Juni 2018, 00:07)
  • IMG_3699.JPG (95,13 kB - 87 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. Juni 2018, 00:07)

3

Dienstag, 4. Juli 2017, 17:13

Du dosierst mit knapp 5,4mg also eher an der unteren Grenze der empfohlenen Dosis. Bei den deutschen Kollegen hat einer irrtümlich über 13mg/l dosiert und hatte keinerlei Probleme.

Du hast also kein Rezept gehabt? Coole Apotheker, bei mir schauen sie immer schon komisch wenn ich mir Infusionsbesteck und/oder Kanülen besorge. ;-)

Warum aber lässt du den Abschäumer nicht schäumen, das verstehe ich nicht? Die abgestorbenen Algen müssen ja auch wohin, oder?
lg, Andreas

140x80x60 - 600 Liter Netto Wasser inkl. Technikbecken
ATI Hybrid 8x54W + 3x75W - Maxspect Gyre XF-150 - ATB Nano B mit regelbarer Airstar

4

Dienstag, 4. Juli 2017, 17:34

Hallo Reinhard,

untere Grenze der empfohlenen Dosis sollte doch passen? Ich gehe da mehr nach den amerikanischen Foren. Ob die Dosis ausreicht, wird sich in den nächsten 14 Tagen zeigen---eigentlich sollten 5mg pro Liter reichen. Es wird überall etwas anders geschrieben, ich probier das jetzt mal so.

Der Apothekerin habe ich erklärt wofür ich das Medikament brauche, die Dame kannte die Wirkung auf bestimmte Korallen und meinte, die Händler wüssten das eigentlich (???). Aber es ist auch kein Problem, ein Rezept beim Tierarzt zu holen. Bezahlen wird man es sowieso selber müssen. War also problemlos die Kapseln zu bekommen.

Der Topf des Abschäumers wird anscheinend nur die ersten paar Tage abgenommen. Die abgestorbenen Algen wandern bei mir durch den Ablaufschacht direkt in den Filtersack (200er) --- da bleibt jedes Stück Alge drin.

lg michaela

5

Dienstag, 4. Juli 2017, 17:38

....nein, ich will mir nicht das Leben nehmen :D
»LittleBigNano« hat folgende Datei angehängt:
  • IMG_3700.JPG (97,84 kB - 62 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. August 2018, 14:08)

6

Dienstag, 4. Juli 2017, 17:59

....jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass alles gut geht.

Für das Nano hab ich 1200g Gesamtgewicht verwendet (2,5 Kapseln a 200mg Fluconazol - 1 Kapsel hat 480g Gesamtgewicht an Pulver/ davon 200mg Wirkstoff)

Der Abschäumer dreht durch :gaga: , deshalb wird wohl auch der Topf abgenommen.

lg michaela
»LittleBigNano« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_3701.JPG (80,92 kB - 49 mal heruntergeladen - zuletzt: 26. Juli 2018, 00:33)
  • IMG_3702.JPG (82,17 kB - 53 mal heruntergeladen - zuletzt: 26. Juli 2018, 00:33)
  • IMG_3703.JPG (86,8 kB - 55 mal heruntergeladen - zuletzt: 26. Juli 2018, 00:33)
  • IMG_3704.JPG (71,89 kB - 64 mal heruntergeladen - zuletzt: 13. August 2018, 08:47)

7

Mittwoch, 5. Juli 2017, 10:13

Hallo,

der Tag nach der Dosierung:

alle Tiere scheinen völlig unbeeindruckt, also alles gut.

lg michaela

8

Samstag, 8. Juli 2017, 10:06

Hallo,

gestern (3.Tag) hat man schon erste Veränderungen an den Bryopsis sehen können, sie werden teilweise transparent.

Heute am 4. Tag ist der Großteil der Bryopsis einfach weg =)

Sämtliche Bewohner scheinen davon völlig unbeeindruckt zu sein.

lg michaela
»LittleBigNano« hat folgende Datei angehängt:

9

Montag, 10. Juli 2017, 21:47

Interessanter Ansatz!! Bei mir halten sich die Bryopsis derzeit in Grenzen, aber die Dinger können leider schnell wieder kommen! Bin neugierig, ob du die Byropsis damit wirklich elimieren kannst - halte uns auf dem Laufenden! :)
LG, Andi

10

Mittwoch, 12. Juli 2017, 18:51

Hallo,

am 04.07. abends dosiert - heute am 12.07. scheint mein Becken frei von Bryopsis zu sein. Hier nochmals die vorher-nachher-Fotos vom Schacht (hier sieht man es am besten)
Keine Fische, Korallen und andere Niedere Tiere wurden beeinträchtigt.

lg michaela
»LittleBigNano« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_3696.JPG (119,16 kB - 101 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. August 2018, 13:00)
  • IMG_3758.JPG (94,74 kB - 92 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. August 2018, 13:00)

11

Donnerstag, 14. September 2017, 18:22

let the battle begin,

let the battle begin, ich fange damit jetzt auch an, das Mittel habe ich mir über eine internet apotheke besorgt. Kosten für mein 700 l Becken: Euro 240,00.
Billigefr als ein neues Becken.

12

Samstag, 17. März 2018, 08:49

Hallo, wie lange habt ihr den Abschäumertopf herunten gelassen?
LG Armin
I tät gern so gscheit radl fahrn, wie i blöd redn kann.

13

Freitag, 13. April 2018, 14:05

Hallo,

ich habe heute auch damit begonnen meine Bryopsis im Nano mit Fluconazol zu bekämpfen. Ich habe 3 Kapseln @ 200mg dosiert, also rund 6,5mg/l Wirkstoff bei 90 Liter netto. Den Abschäumer habe ich in meinem Fall auf die Mindestluftmenge eingestellt, damit schäumt er nicht ab, aber ich habe trotzdem genügend Sauerstoffeintrag ins Becken. Ich bin gespannt wie lange es dauert bis man einen Unterschied sieht, da mein Becken wirklich mit dem Zeug zugewuchert ist (ich habe wöchentlich gut 200g Bryopsis geerntet). Allerdings habe ich alle Fische (bis auf 2), meine Garnelen und meine großen Schnecken aus dem Becken genommen. Die Seeigel habe ich im Becken gelassen, diese werden aber bei Anzeichen von Unwohlsein in ein anderes Becken übersiedelt.

Ich habe mir ein Rezept vom Tierarzt ausstellen lassen, damit habe ich das Medikament ohne Probleme bekommen. Allerdings hätte ich es vermutlich auch ohne bekommen, war aber mit meinem Hund heute sowieso dort und habe es mir zur Sicherheit geben lassen.

Ich werde berichten wie es weitergeht.



LG

Andreas

14

Donnerstag, 21. Juni 2018, 13:34

Hallo,

hier das versprochene Update:

es sind jetzt 2 Monate her, dass ich den Kampf gegen die Bryopsis (oder GHA) begonnen habe. Ich habe allerdings nahezu das doppelte der empfohlenen Dosis benutzt, allerdings in Abständen dosiert. Zu den 6,5mg/100l habe ich in Abständen von einer Woche weitere 4mg/100l über 2 Wochen Dosiert, also rund 12,5mg/100l insgesamt. In den ersten 2 Wochen war nicht viel zu sehen und ich hatte die Befürchtung, dass die Kur nichts bewirkt. Ich habe dann weitere Beiträge in Amerikanischen Foren gelesen, wonach das Fluconazol bei GHA deutlich länger braucht als bei den echten Bryopsis. Ich gehe deshalb davon aus, da ich eher einen Befall von GHA hatte.

In den ersten 2 Wochen wurden wenige Stellen der Algen weniger grün und es fand kein Wachstum mehr statt. Das war immerhin schon ein deutlicher Erfolg und machte mir Hoffnung. Nach 4 Wochen waren 2/3 der Algen verschwunden. Hier ist allerdings interessant, dass vor allem die lichtexponierten Stellen komplett algenfrei waren, die eher schattigen Flächen waren noch mit wenigen Algen bewachsen. Dieser wurden aber auch immer weniger grün, bis auch diese Stellen komplett algenfrei waren. Das war nach 6 Wochen der Fall. Nur die Stellen mit starker Wasserbewegung (Pumpen ect) brauchten die vollen 8 Wochen um komplett algenfrei zu werden. Jetzt nach gut 2 Monaten kann ich sagen, dass die Behandlung ein voller Erfolg war und die Algen nahezu komplett verschwunden sind. Nur einige glasige Reste sind noch an wenigen Stellen vorhanden.

Ich hatte die ersten 4 Wochen den Abschäumer ausgeschaltet, damit das Mittel nicht direkt wieder abgeschäumt wird. Auch habe ich alle Absorber entfernt und die Ozonzugabe ebenfalls eingestellt. Nur den UV-Klärer habe ich laufen lassen. Ich werde jetzt noch 2 Wochen warten und dann wieder mit Ozon und den Absorbern langsam beginnen. Die Wasserwerte haben sich in der Zeit natürlich etwas verschlechtert, aber weit weniger als ich erwartet habe. Nitrat ist von 2mg auf 7,5mg gestiegen und Phosphat von 0,05mg auf 0,2mg.

Es gab sonst keine negativen Auswirkungen auf andere Tiere und absolut 0 Verluste! Nicht einmal die sonst so heiklen Seeigel haben in irgend einer Weise auf das Mittel reagiert. Jetzt sehen die Steine wieder super aus und die Korallen beginnen sich zu erholen und haben schon wieder mit dem Wachsen begonnen.

Billig war die Behandlung nicht. Ich habe über 50€ für 7 Kapseln bezahlt. Für mein kleines Nano habe ich also 50€ bezahlt, für meine größeres Becken mit 300 Litern rund 150€. Das hört sich zwar nach viel an und tut im ersten Moment weh wenn man sich dem Erfolg der Behandlung nicht sicher sein kann, allerdings ist es deutlich billiger als ein Neustart des Beckens.



Für mich war die Behandlung damit ein voller Erfolg und ich kann diese vorbehaltlos empfehlen.

Hier noch 2 Fotos. Das erste zeigt das kleine Becken vor der Behandlung, das zweite Foto ist der Stand jetzt nach gut 2 Monaten!



LG

Andreas
»Visas« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_5753.JPG (194,4 kB - 41 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. August 2018, 13:00)
  • IMG_6599.JPG (193,57 kB - 45 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. August 2018, 13:02)

15

Donnerstag, 21. Juni 2018, 14:08

Hallo Andreas und alle anderen,

danke für diese aufschlussreichen Berichte!

Liebe Grüße

Harold
50 Jahre Vivaristik - und ich lerne immer noch dazu
Mitglied der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich
So ist's Recht

16

Donnerstag, 21. Juni 2018, 14:36

Hallo Andreas,

vielen Dank für den Bericht. Bitte auch bei Wiederauftreten berichten! Letztlich ist ja die Ursache im Gestein nicht beseitigt. Bei mir wachsen keine Bryopsis außer auf einem Korallenstein. Ich gehe auch nicht davon aus, dass sie sich ausbreiten sondern dass sie bald auch auf dem Stein verschwinden.

Hat schon mal jemand das Fludingsbums gegen Nest-Algen (Valonia) probiert, sind ja ähnlich wie Bryopsis.

Grüße

Hans-Werner

17

Donnerstag, 21. Juni 2018, 15:07

Hi nochmal,

das die Algen sich bei mir so ausgebreitet haben ist zum Teil auch meine Schuld. Ich hatte mir die Algen vermutlich durch einen Ableger eingeschleppt und durch den Korallentausch zwischen den beiden Becken noch wunderbar ins zweite Becken eingebracht. Die Algen sind dann innerhalb von 3-6 Monaten explodiert was durch mein verzweifeltes Ausrupfen noch beschleunigt wurde. So haben sie sich wunderbar am kompletten Gestein verbreiten können...

Ob im Gestein jetzt noch Reste in Form von Algensporen sitzen lässt sich schwer abschätzen. Das wird die Zeit zeigen. Sollten sie aber wieder kommen, werde ich natürlich berichten.



LG

18

Donnerstag, 21. Juni 2018, 15:33

Hallo Andreas,

ich denke, dass sie gerne auf Steinen wachsen die noch (frische) Nährstoffe wie Phosphat liefern, deshalb das Wachstum auf einzelnen Steinen. Ein erneutes Einschleppen kann dann zu erneuter Ausbreitung führen. Ich gehe davon aus, dass Becken ohne Bryopsis meist nicht das richtige Nährstoffangebot haben (und natürlich umgekehrt auch).

Gruß

Hans-Werner

19

Donnerstag, 21. Juni 2018, 18:39

Hallo,

wenn sie wieder (in kleinen Mengen) auftreten sollten, gib etwas Aiptasia-X von RedSea drauf und warte zwei Stunden. Dann Strömung an und am nächsten Tag sind sie nicht mehr.

Lg Thomas

20

Donnerstag, 21. Juni 2018, 19:40

Was ich noch ergänzend hinzufügen möchte, da ich vorher daran nicht gedacht habe: Fluconazol dürfte auch auf andere Algen eine gewisse Wirkung haben. Ich hatte im ersten Monat nach der Dosierung keine Grünalgen mehr auf der Scheibe wo sich normal immer welche gebildet hatten. Stattdessen haben sich Kieselalgen oder Dinos dort breitgemacht. Unterm Mikroskop habe ich das nicht geprüft da mir das zu dem Zeitpunkt egal war. Auch von mir eingebrachte Makroalgen hatten keine Chance und sind früher oder später eingegangen, die meisten sind allerdings den Seeigeln zum Opfer gefallen :D .

Jetzt bilden sich die Grün-Algen auf den Scheiben wieder wie früher und auch die Makroalgen werde ich bei der nächsten "Ernte" wieder probieren. Ich wage es deshalb zu behaupten, dass das Fluconazol doch eine recht lange Zeit aktiv bleibt wenn man es nicht herausfiltert. Ich gehe hier von gut 6 Wochen aus. Das ist übrigens bei beiden Becken gleich abgelaufen.

Erst braune Beläge statt den grünen über ca. 4-6 Wochen, anschließend gehen die braunen Beläge wieder weg und im gleichen Zug kommen die Grünalgen wieder zurück. Eine Wirkung auf andere Grünalgen, außer den Bryopsis, ist deshalb ziemlich sicher vorhanden. Bei Caulerpa/Chaetomorpha kann ich das durch meine Versuche zu 100% bestätigen. Man sollte deshalb bei einer Anwendung davon ausgehen, das auch andere Grünalgen geschädigt werden. Das Mittel wirkt sicherlich nicht Selektiv nur auf Bryopsis oder GHA.



LG

Thema bewerten