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Dienstag, 10. April 2018, 11:08

Osmoseabteil in Algenrefugium verwandeln

Hallo,

Hat jemand von euch vielleicht Erfahrungen wie bzw ob man das Osmoseabteil im TB als Algenrefugium verwandeln kann ?
Ich hab euch eine Skizze von meinem TB gemacht. Es besteht aus4 Kammern. In der Kammer 1 ist der AS in der Kammer 2 habe ich ein paar kleine Lebendsteine und höhere Algen (eben leider nur wenig, da es eine kleine Kammer ist) in der Kammer3 ist die RF und in der 4. Osmosewasser, welches mit einem Wasserstandregulierer mit dem TB verbunden ist.

Nun hatte ich die Idee, aus dem Osmoseabteil ein großes Algenrefugium zu machen. Ist das überhaupt möglich? Müsste ich dann 2 kleine Rückforderpumpen installieren? Eine von Kammer 2 in 4 und eine von Kammer 4 zu 3?

Das Osmosewasser würde ich in einen großen Kanister neben dem Aquarium versteckt verstauen dann würde es das Osmosewasser einfach von diesem Kanister aus in das TB pumpen.

Ich hoffe ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt
»Monadeutschkamp« hat folgende Datei angehängt:

2

Dienstag, 10. April 2018, 12:25

Hallo,

mit zwei gegenläufigen Pumpen zu arbeiten ist die Pechvogelvariante :-) und führt mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Überschwemmung.

.) es müssten beide Pumpe haargenau die gleiche Menge befördern - sobald eine mehr liefert rinnt das Becken über bzw. pumpt es sich leer
.) wenn eine Pumpe ganz ausfällt - siehe oben

Wenn du bastlerisch veranlagt bist, könnte man probieren das zukünftige Algenrefugium mit Glasstreifen/Silikon zu "erhöhen" und nur einen Auslauf in das TB zurück freizulassen. Dann könntest du mit einer Pumpe in das Refugium hochpumpen und es läuft quasi als Kreislauf mit.

Ob es eine gute Idee ist weiß ich allerdings auch nicht :-)

lg
There are 10 types of people in this world. Those who understand binary, and those who do not.

3

Dienstag, 10. April 2018, 12:31

Hallo,

dein Vorhaben ist technisch nicht einfach lösbar. Die Sache mit den 2 Rückförderpumpen kannst Du vergessen, da die Leistung beider Pumpen niemals genau 100% gleich sein wird. Das Osmoseabteil würde dann entweder mit der Zeit leer werden oder überlaufen. Möglich wäre es, wenn die Trennscheibe zwischen dem Osmoseabteil und dem Technikbereich etwas niedriger als das komplette Becken selbst ist, denn dann würde das Osmoseabteil genau dort überlaufen und das Wasser in den Technikbereich rinnen. Ansonsten bleibt dir nur die Möglichkeit mit einem Überlauf zu arbeiten, was aber Platzt wegnimmt.

LG

Andreas

4

Dienstag, 10. April 2018, 12:38

Was mir gerade noch einfällt: Wenn Du mutig bist, kannst du mit einem kleinen Glasbohrer (rund 6mm) versuchen einige kleinere Löcher in die Trennwand zu bohren. Dann würde das Wasser dort zurücklaufen. Das geht aber nur wenn genug Platz (zum Bohren) dafür ist und der Glasstaub müsste irgendwie aufgefangen werden. Außerdem besteht auch bei so kleinen Löchern ein Risiko, dass die Scheibe reißt, vor allen da Du seitlich bohren müsstest. Du müsstest den Bohrer also mit einer Holzplatte in Position halten und viel Geduld aufbringen.

Ich habe das einmal in einem Becken gemacht und würde es nie wieder tun wenn es sich vermeiden lässt. Man schwitzt dabei wirklich Blut ;-).



LG

5

Dienstag, 10. April 2018, 13:40

Noch ein Vorschlag:

du besorgst dir Kunststoffprofile in H-Form die deiner Glasstärke entsprechen und klebst diese mit Aquariumsilikon oben auf das Glas um das Algenrefugium, so dass nur ein kleiner Auslass bleibt zurück ins TB.

Das kostet nicht die Welt, ist sicher und vor allem leichter umzusetzen als Glasplatten anzukleben um die notwendige Höhe zu erhalten.

lg
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6

Dienstag, 10. April 2018, 15:22

Hallo Mona,

Ich habe das bei meinem Reefer 250 so gelöst:

http://www.riffaquaristik.at/wcf/images/…20-76e10876.jpg

Ist keine Hexerei,

Grüße

Roland

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