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1

Donnerstag, 3. Mai 2018, 12:31

AVAAZ hatte Erfolg! Die Bienen sind gerettet!

Moin,

7 Jahre Kampf um Pestizidverbote waren erfolgreich, mindestens 5 Millionen haben die Aktion unterstützt!
Es gibt noch Hoffnung für die Bienen!

Siehe: Bienenkampagne AVAAZ.org
Mitmachen lohnt sich also doch! :] ;)

LG, Sven!

2

Sonntag, 6. Mai 2018, 08:30

Ein zweifelhafter Aktionismus!

Denn Imkern die den Bienen den Honig rauben und durch billigen Zuckerteig ersetzen wurde profitabel in die Hände gspielt. Die Zeche dafür, dürfen andere landwirtschaftliche Pruduzenten - die ebenso wie Großimker im industriellen Maßstab produzieren, zahlen.

Neonicotinoide hat man ja auch nicht gnerell verboten, denn z.B. das um den Faktor 100 weniger "bienenschädliche" Thiacloprid ist nach wie vor im Landbau zugelassen. Um wenn man für 6000l Spritzbrühe, rechtzeitig um ca. € 1300 10x 5l-Gebinde erworben hat, dann hat man auch für einige Jahre noch ausgesorgt...

Gruß

Herbert
Frei nach Cicero: „Dum spiro spero“… ;-)

3

Sonntag, 6. Mai 2018, 12:36

Hallo Herbert,

soweit mir bekannt ist, geht es hauptsächlich um die drei Insektizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam, die als extrem schädlich für Bienen gelten. Und Bienen sind, ungeachtet der ethischen Beurteilung der honigraubenden Imker, immens wichtig für die Bestäubung und damit Vermehrung vieler Pflanzen.

Dass andere landwirtschaftliche Produzenten (zum Beispiel Rübenbauern) nun Probleme bekommen, liegt an der (ebenfalls ethisch zu hinterfragenden) üblichen Verwendung von Pestiziden in der Landwirtschaft.

Liebe Grüße

Harold
49 Jahre Vivaristik - und ich lerne immer noch dazu
Mitglied der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich
So ist's Recht

4

Sonntag, 6. Mai 2018, 14:01

...und Bienen sind, ungeachtet der ethischen Beurteilung der honigraubenden Imker, immens wichtig für die Bestäubung und damit Vermehrung vieler Pflanzen
....

Liebe Grüße

Harold
Was ich so nicht unterschreiben würde, weil die Bestäubungsleistung der Honigbiene gerade einmal gegen 30% geht. Diese Aussagen werden gerne von der Imkerlobby ins Treffen geführt - verschwiegen dabei, dass über zwei Drittel der Bestäubungsleistung auf das Konto von Wild- und Solitärbienen, Hummeln, Schwebfliegen, Ameisen und diversen Imagos gehen. Dazu käme noch ein großes Stück im Tortendiagramm derer Pflanzen, die durch Selbst- oder Windbestäubung zur Samenbildung kommen.

Diese Honigbienen die heute ins Treffen geführt werden, sind Kreuzungen von Arten die bei uns nie heimisch waren und höchste Ertragsleistungen mit daraus resultierenden Krankheitsanfälligkeiten vereinen. Die heimische Biene braucht den Menschen nicht. Stirbt der Mensch - stirbt auch die Hochleistungsbiene - und nicht umgekehrt. Für den geneigten Leser hier z.B. ein fundierter Artikel: https://shop.fibl.org/CHde/mwdownloads/d…k/id/632/?ref=1

Jammernde Rübenbauer, oder auch die selbe Gefolgschaft mit den Apfelmonokulturen statt einstigen Streuobstwiesen, sind mir ebenso ein Greul wie die jammernden Imker die sich ihre Probleme wider der Natur selbst geschaffen haben! Zuletzt gesellen sich noch Kunden im Supermarkt dazu, die Äpfel ohne ein Fleckchen kaufen wollen und makellose Paradeiser, deren Blüten übrigens auch nie von einer Honigbiene besucht wurden... Und dann wären da noch pflegeleichte Vorgärten (alias Steinwüsten) und pflegeleichte Terrassenbepflanzungen die nicht nur für Bienen sondern generell für Insekten tot und uninteressant sind. Ein schicker Vorgarten mit bunten Kies einer imposannten Araukarie und ein paar Edelstahlkugeln ist den Bienen wohl ebenso schädlich wie eine Buchsbaumhecke die 2x im Jahr mit einem Neonicotinoide behandels wird, weil Fernreisende so nette Tiere eingeschleppt haben die 40-jährige Buchsbäume nie gekannt haben... Seuchenteppiche am Flughafen sind da auch sehr nützlich - das paar Wanderschuhe aus dem Koffer klopft man dann nach zwei Tagen im 5. Stock übers Balkongeländer aus...;-)

Schönen Sonntag!

Herbert
Frei nach Cicero: „Dum spiro spero“… ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »hw101« (6. Mai 2018, 14:15)


5

Sonntag, 6. Mai 2018, 18:33

Hallo Herbert!

Mitnichten meinte ich nur Honigbienen, sondern eben auch Wild- und Solitärbienen, Hummeln, diverse Käfer, etc.
Die negativen Auswirkungen des chemischen Pflanzenschutzes finden sich dem von Dir verlinkten Artikel auf Seite 4.
Ich denke, dass wir somit die gleiche Meinung vertreten.

Lieben Gruß

Harold
49 Jahre Vivaristik - und ich lerne immer noch dazu
Mitglied der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich
So ist's Recht

6

Sonntag, 6. Mai 2018, 20:41

..."Biene" ist ein weitgefasster Begriff. Ich dachte ursprünglich, dass aufgrund der großangelegten öffentlichen Diskussionen um dieses Thema inzwischen alle wüssten, dass es hier sowohl um Wild- als auch Kulturbienen geht.
Darüber hinaus muss es uns aber auch um andere Insekten gehen, da der Rückgang ihrer Bestände dramatische Folgen für die gesamte Umwelt hat.
(Rückgang von Vogel- und Fledermauspopulationen etc. pp.).
Sich über einzelne Gifte zu streiten scheint mir da eher müßig...
Vor allem das Glyphosatverbot könnte ein Riesenerfolg sein: Weil es nämlich nicht nur Insekten rettet, sondern auch dazu beiträgt, das Geschäftsmodell des Verbrecherkonzerns Monsanto sehr nachhaltig zu schädigen/zu zerstören.
Für mich ist es unerträglich, dass irgendwelche Manager mit so viel Umweltzerstörungstechnologie legal so viel Geld verdienen dürfen...
Eigentlich müssten diese Leute für die Ökoschäden zur Kasse gebeten werden. Dann wären sie nämlich alle ganz schnell pleite!

LG, Sven!
:angel: :angel: :angel:

7

Sonntag, 6. Mai 2018, 21:57

Ohje, wie ich befürchtet hatte - eine politische, statt sachliche Motivation.

Offenbar liegt da eine Verwechslung, oder ein Missverständnis vor - oder auch beides. Aber ein Herbizid wie Glyphosphat hat mit einem Insektizid nicht viel gemein - egal wie groß der Konzern auch sein mag. :D

Die Verschwörungstheoretiker sind da in der sachlichen Debatte eher störend als willkommen. Ein Verbot von Glyphosphat rettet keine Insekten und auch keine mittlerweile Pseudo-Grünen die nicht mehr mit Öffis- oder dem Fahrrad zur Sitzung, sondern längst im schicken Sportwagen dahin fahren. Moderne Kommunisten können alles fordern - nur nicht Glaubwürdigkeit, denn die muß man sich wie Neid erst erarbeiiten (übrigens das aufrichtigste Kompiment) - lediglich Mitleid bekommt man geschenkt.

Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, sondern Fakten auf den "Tisch legen", gerne auch mit fundierter Quellenangabe.

Esoterisches, oder politisch motiviertes Geschwurbel ist nicht hilfreich und schränkt Glaubwürdigkeit und Durchsetzungsvermögen gegenüber lobistischen Konzernen nur ein!

Angenehmen Abend,

Herbert
Frei nach Cicero: „Dum spiro spero“… ;-)

8

Montag, 7. Mai 2018, 09:39

@ Herbert:

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz: Glyphosat vernichtet doch schließlich jede Menge Wildpflanzen, welche geradezu unerlässlich sind für das Aufkommen von Bienen und anderen wichtigen Insekten. Was also ist daran unsachlich?
Außerdem werden die Böden nachhaltig verseucht. (Und vom Grundwasser haben wir noch nicht gesprochen!).

Gutachten: Hast Du schon mal überlegt, wer irgendwelche Institute für Gutachten bezahlt? Meist sind das die Konzerne!
Und daher kann man solche Studien nicht als objektiv betrachten.

Sehr und leider!

Was also ist bitteschön daran falsch, wenn man aus diesen Gründen gegen Konzerne wettert?
Ein bißchen Polemik halte ich hier durchaus für legitim.
Mein Motto: Unsachlich für die Sache! (Und wenn es ums Eingemachte geht, würde ich auf so profane Sachen verweisen wie: 75% weniger Insekten etc. pp.. Ist inzwischen alles amtlich).

LG, Sven!

9

Montag, 7. Mai 2018, 14:05

Glyphosat vernichtet doch schließlich jede Menge Wildpflanzen, welche geradezu unerlässlich sind für das Aufkommen von Bienen und anderen wichtigen Insekten.


Schon, aber niemand sprüht das Zeug weil ihm fad ist. Wenn die Pflanzen weg sollen, dann wird sich auch ein anderer Weg finden.
Der ist dann eben aufwändiger und vielleicht auch noch schlecht fürs Klima (Wasserdamp ist eine der propagierten Alternativen und um den zu erzeugen braucht man eben viel Energie).
Nicht das Mittel bringt die Pflanzen um, sonder der, der es ausbringt!
Und wenn man sich das Mittel vorurteilsfrei ansieht, dann kommt man drauf, dass es gar nicht so schlecht ist:
- wirkt auf ein Enzy bei der Chlorophyllsynthese und ist daher für "nicht Pflanzen" völlig ungiftig
- lagert sich gut an Humuspartikel an und wird daher nicht ausgeschwemmt
- wird im Boden relativ schnell abgebaut
- schädigt keine Wasserorganismen (es steht zwar das Gegenteil auf der Packung, das muss aber auf jedem Spritzmittel stehen)
- (nur zur Sicherheit) ist nicht giftig für Bienen
- es ist fraglich ob ein nachfolgendes Präperat auch so günstige Eigenschaften haben wird

Es mag Sinn machen die Verwendung einzuschränken, einen so guten Wrikstoff gänzlich zu verbieten halte ich nicht für sinnvoll.

LG

P

Nein, ich habe keine Verbindung zur chemischen Industrie und ich verwende auch kein G. Ich halte mich nur an die Direktive "wer nichts weiss muss alles glauben"
und habe mich wertfrei informiert (und nein, eine ARTE Doku - so sehr ich den Sender schätze - ist keine neutrale Informationsquelle)

10

Dienstag, 8. Mai 2018, 08:08

Moin,

das klingt ja jetzt nach einer ökologischen Wundertüte; sowas kann ich kaum glauben!
"Schädigt keine Wasserorganismen" ist allerdings eine Aussage, die ich so nicht unterschreiben würde. Erstens: Was für Organismen sind damit gemeint? Denn Wasserorganismen gibt es viele! Und zweitens: Wenn man weiß, wie empfindlich etwa ein Edelkrebs (Astacus astacus) auf Pestizide reagiert, dann kann ich das gar nicht glauben!
Flusskrebse reagieren regelrecht panisch, wenn man ein gespritztes Salatblatt ins Aquarium tut... Selbst vorher abgewaschen etc. pp.
Die hier behauptete Unschädlichkeit ist daher für mich nicht glaubhaft! :rolleyes:
Daher bleibt dann also die Frage, welche Institute hier Tests und Gutachten angefertigt haben... Und von wem diese beauftragt/bezahlt wurden.
Erst nach Klärung dieser Fragen wären solche Aussagen, die sicherlich der Gewissensberuhigung der Verbraucher dienen sollen, für mich glaubhaft.
Ich habe leider schon so manche Pferde kotzen gesehen! ;(

LG, Sven!

11

Dienstag, 8. Mai 2018, 10:20

Ich gebe zu, ich kann die Ausführungen sowie das PDF von Herbert teils verstehen, dem aber so nicht ganz zustimmen.

Man nehme Beispielsweise mich, ich bin so ein Hobby-Imker mit (nur) 8 Bienenstöcken a 60.000 Bienen im Frühjahr und geschätzt 120.000 Bienen je Stock ab Sommer.

Meine Motivation ist weniger der Honig, sondern vielmehr a la, ich nehme von der Natur, also gebe ich ihr auch etwas zurück. Zumindest in unserem Hobby-Verein gilt dieses Motto für die Meisten.

Entgegen dem Industriellen vorgehen läuft es bei den meisten privaten etwas anders. Die gängige Praxis sieht nämlich wie folgt aus:
Die Bienen tragen eigentlich von ~April bis Anfang Oktober ein, Anfang April wird der Stock aufgestockt und mit leeren Wabenträgern bestückt. Je nach Blüte kann man alle 1-2 Monate einen kompletten Wabenträger (Quasi 1 Stockwerk vom Bienenstock / ~20kg, davon geschätzt 7-8kg Honig) nehmen und durch einen neuen ersetzen. (Ich Beispielsweise mähe in dem Zeitraum April-Juli mit absicht nur 1/3 unserer Grünfläche, damit möglichst viel blüht)

Sprich 2-3x kann ich im Zeitraum April-Juli ein solches Stockwerk mit Waben entnehmen, da in diesem Zeitraum am meisten eingetragen wird.

Ab diesem Zeitpunkt entnimmt man nichts mehr, sondern lässt den Bienen das was sie eintragen bis zur Ruhephase ab Oktober, kontrolliert aber wieviele Waben mit Honig und wieviele mit Nachwuchs für das nächste Frühjahr "gefüllt" werden, damit hier ein gewisses "Gleichgewicht" herrscht und das Volk problemlos über den Winter und zur Aufzucht für das nächste Jahr kommt.

Wenn, aber nur WENN die Blüte im September/Oktober sehr schlecht ist, oder es sehr kühl und verregnet ist, gibt man den Kleinen in diesen Monaten zusätzlich Zuckerwasser mit Nährstoffen, damit sie über den Winter sicher genug Versorgungsdepots aufbauen können sofern die Waben noch nicht ausreichend gefüllt sind.

Ich für meinen Teil kann die 30% nicht wirklich glauben, ich würde mehr vermuten, denn Wildbienen sind zwar die besten Bestäuber, fliegen 3-500m aber kaum einen Kilometer von Ihrem Stock aus. Das reicht für unsere Industriellen Anbauten und Äcker bei weitem nicht, wo auf Bio "gepfiffen" wird. Gleichzeitig sind selbige gieriger auf diverse Wildkräuter, Flieder, sonstiges als auf z.B. Apfel, Kirschen/Marillen oder Birnenbäume.

Das ist das bevorzugte Gebiet der Tuning-Biene :D, die nimmt einfach alles was sie kriegen kann. Deswegen wird sie auch gerne auf LKW`s mit 40-80 Stöcken von Ackerland zu Ackerland gefahren, rein zwecks Bestäubung, da ist der Honig nur ein netter Nebeneffekt.

(Habe auch Bekannte die Hummeln ziehen für Ihre Gewächshäuser, sind aber auf Bio spezialisiert)

Selbst wenn die 30% stimmen, angenommern Weltweit fielen 30% aller Güter weg, die von Bienen bestäubt werden, ich denke das Resultat in bezug auf Mangel/Preise möchte keiner von uns sehen :D

Es gab mal eine nette wissenschaftliche Untersuchung an Erdbeeren, manuelle Bestäubung vs. Bestäubung durch Bienen, manuell waren die Erdbeeren zwar gut und essbar, aber irgendwie total deformiert und ca 50% weniger Ertrag. Bei Bestäubung durch Bienen waren gerade mal 5% deformiert und gut doppelt soviel Ertrag.

Die Wildbiene lässt sich einfach nicht in ausreichender Anzahl züchten/halten, weil das nicht ihre Art ist und ist somit für unsere Landwirtschaft leider nicht ausreichend (auch wenn ich finde man sollte ein wenig vom Gas, soviel wie weggeworfen/vernichtet wird)

Auch wenn viele das Thema Biene und Bienensterben vielleicht zu übertrieben darstellen, ich bin froh über das Verbot der Mittel, denn es tötet ja nicht nur die Tuning-Bienen, sondern auch alles andere Getier, auch die Wildbiene, Hummeln, Schmetterlinge usw.

Zu guter Letzt essen wir den Dreck dann ja auch... ob in Form von Obst oder Honig ist da relativ egal denke ich.

12

Dienstag, 8. Mai 2018, 16:00

"Schädigt keine Wasserorganismen" ist allerdings eine Aussage, die ich so nicht unterschreiben würde.


@ Gerry X
Hast recht, war etwas sehr salopp ausgedrückt.
Deine Rückschlüsse sind allerdings typisch für die nur hysterisch und emotionell und schon lange nicht mehr sachlich geführte Diskussion!
"wenn ich ein Blatt ins Aquarium gebe ...."
Das ist ein Analogieschluss auf Kindergartenniveau!
Was ganz sicher nicht auf dem Blatt ist, ist Glyphosat! Viel eher wird das schon ein Insektizid sein, daraus zu schließen, dass alle Pflanzenschutzmittel "schlecht" sind, ist kann
nicht zulässig sein. Alles ist für irgendetwas "schlecht" oder giftig, wir leben heute aber in einer hochtechnologisierten Welt (aus der es auch kein entrinnen gibt) und müssen
daher viele Kompromisse machen.
Einfach zu Nachdenken noch mein lieblins Pflanzenschutzwitz (ach wenn er ein bisser grenzwertig ist)
Wie viele Kartoffeln braucht man um einen Iren zu töten ................................................ keinen.

LG

P

13

Mittwoch, 9. Mai 2018, 09:01

@Paul:

Ich glaube, Du hast mich missverstanden. Denn erstens habe ich nicht behauptet, dass besagtes Blatt mit Glyphosat behandelt wurde. Und zweitens stammt die Aussage über Pestizide und das Verhalten des Edelkrebses aus einem Sachvortrag des bekannten österreichischen Edelkrebszüchters Reinhard Pekny, den ich sogar persönlich kennengelernt habe. Und wenn dieser Mann, der seit Jahrzehnten Edelkrebse züchtet, solche Aussagen macht, dann sind die amtlich!
(Darüber hinaus gibt es dazu auch Literatur).
Also nochmals zum Mitschreiben: Edelkrebse reagieren geradezu panisch auf geringste Spuren von Pestiziden. Sie verlassen dann sogar (als eigentlich nachtaktive Tiere!) ihre Verstecke am hellichten Tag!
Es würde mich doch sehr wundern, wenn Glyphosat mit Astacus astacus getestet worden wäre... (Den ich übrigens auch schon selbst und legal gehalten habe!).

LG, Sven!

14

Mittwoch, 9. Mai 2018, 09:08

...und was kann man selbst für die Wildbienen tun? Nun, ganz einfach: Da kann man etwa Brutkästen aus Holz für Hummeln an die Wand hängen.
Kein großer Aufwand. Hatten wir auch beim Haus meiner Mutter. Man kann auch mehrere Kästen anbieten.
Es kostet wenig und man braucht sich nicht um die Hummeln zu kümmern.
Wenn viele das täten, wäre den Wildbienen schon sehr geholfen!

Außerdem kann man auf Rasenflächen beim Mähen auch mal Blumeninseln stehen lassen. Das sieht sogar noch hübsch aus!
(Die Stadt Hannover macht das übrigens auch!).

LG, Sven!

15

Mittwoch, 9. Mai 2018, 13:06

@Paul:
Ich glaube, Du hast mich missverstanden. Denn erstens habe ich nicht behauptet, dass besagtes Blatt mit Glyphosat behandelt wurde. Und zweitens stammt die Aussage über Pestizide und das Verhalten des Edelkrebses aus einem Sachvortrag des bekannten österreichischen Edelkrebszüchters Reinhard Pekny, den ich sogar persönlich kennengelernt habe. Und wenn dieser Mann, der seit Jahrzehnten Edelkrebse züchtet, solche Aussagen macht, dann sind die amtlich!
(Darüber hinaus gibt es dazu auch Literatur).
Also nochmals zum Mitschreiben: Edelkrebse reagieren geradezu panisch auf geringste Spuren von Pestiziden. Sie verlassen dann sogar (als eigentlich nachtaktive Tiere!) ihre Verstecke am hellichten Tag!
Es würde mich doch sehr wundern, wenn Glyphosat mit Astacus astacus getestet worden wäre... (Den ich übrigens auch schon selbst und legal gehalten habe!).
LG, Sven!
@Paul:

Ich glaube(!!), Du hast mich missverstanden. Denn erstens habe ich nicht behauptet, dass besagtes Blatt mit Glyphosat behandelt wurde. Und zweitens stammt die Aussage über Pestizide und das Verhalten des Edelkrebses aus einem Sachvortrag des bekannten österreichischen Edelkrebszüchters Reinhard Pekny, den ich sogar persönlich kennengelernt habe. Und wenn dieser Mann, der seit Jahrzehnten Edelkrebse züchtet, solche Aussagen macht, dann sind die amtlich!
(Darüber hinaus gibt es dazu auch Literatur).
Also nochmals zum Mitschreiben: Edelkrebse reagieren geradezu panisch auf geringste Spuren von Pestiziden. Sie verlassen dann sogar (als eigentlich nachtaktive Tiere!) ihre Verstecke am hellichten Tag!
Es würde mich doch sehr wundern, wenn Glyphosat mit Astacus astacus getestet worden wäre... (Den ich übrigens auch schon selbst und legal gehalten habe!).

LG, Sven!

Dafür braucht es keinen ach so tollen Züchter - noch wird diese Aussage damit amtlich! Übrigens sind die Probanden nicht neu, sondern eher in der Rubrik "alte Hüte" zu suchen - siehe z.B. dieses Paper: https://www.degruyter.com/downloadpdf/j/aiht.2016.67.issue-4/aiht-2016-67-2793/aiht-2016-67-2793.pdf :rolleyes:

Wenn ich etwas mehr Zeit habe - kommt noch ein ausführlicherer Beitrag.

Gruß

Herbert
Frei nach Cicero: „Dum spiro spero“… ;-)

16

Mittwoch, 9. Mai 2018, 18:47

@Herbert:

Dein Link funktioniert nicht. Ganz schön peinlich, wenn man so schlau ist wie Du es bist.... :rolleyes:

LG, Sven.

17

Mittwoch, 9. Mai 2018, 19:16

Also bei mir funktioniert er. Finde das Paper aber nicht sonderlich gut.

Lg Thomas

18

Mittwoch, 9. Mai 2018, 19:18

@herbert, warum nimmst du Änderungen in einem Zitat vor?

Lg Thomas

19

Freitag, 11. Mai 2018, 10:44

Ein Erfolg auf der ganzen Linie!
Damit wurde die europäische Zuckerproduktion in die (dann natürlich ehemaligen) Urwälder Südamerikas verlegt, die Zuckerbarone reiben sich schon die Hände.

Man wird sehen wie sich die Sache wirklich entwickeln wird, ich wollte damit nur aufzeigen, dass die Welt eben sehr komplex ist und ein "Sieg" auf der
einen Seite eine viel größere "Niederlage" auf der anderen Seite verursachen kann! Auch im Umeltschutz!

Das ist auch der Grund warum ich keine Umweltorganisationen unterstützen, die sind mir alle zu einseitig und zu simpel in ihren Ansichten und Erklärungen (eine einfache Erklärung m
muss nicht aufwändig kommuniziert werden und lässt somit einfacher Kohle durch unterstützer lukrieren)! Warum mussten die Neonics auch im Rübenanbau verboten werden?
Eine Zuckerrübe blüht nicht, die Pflanzenschutzmittel werden bei der Aussaat "begraben" (Pneumatische Sähmaschienen waren eh schon verboten) und ein frisch gesähter Rübenacker ist
eine Wüste in der ein Biene ohnehin nichts sucht!

LG

P

20

Mittwoch, 16. Mai 2018, 17:46

-> Hier eine interessante Aktion eines bekannten Discounters.
49 Jahre Vivaristik - und ich lerne immer noch dazu
Mitglied der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich
So ist's Recht

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