Hippocampus zosterae

  • Hallo leute, nachdem ich nun schon seit einem jahr ein meerwasseraquarium betreibe, und mich noch nie in einem forum angemeldet habe, dachte ich das es heute mal so weit wäre. Seit einiger zeit denke ich darüber nach, mir hippocampus zosterae zu halten, da ich sie in ihrer art super interssant finde, und man, sofern man sie züchtet, auch den bestand halten kann. Da ich leider am sonntag nicht zum meerwasser symposiom in lünen kann, verpasse ich auch den vortrag zu ddn pferden. Also habe ich mal bei seepferdchen und meer angerufen, um mich schlauer zu machen. Emtschieden habe ich mich jetzt dafür, ein 60 liter dennerle becken zu laufen, umd diesen mit luftheber und lampe, ggf. Auch mit heizstab. Nur frage ich mich da, welche technik speziell ich verwenden soll? Eine kleine lampe reicht ja aus, habt ihr eine bestimmte? Benötige ich überhaupt eine mit blauanteil? Ich will auf keinen fall korallen rein tun, nur ein-zwei brocken rrr und eine künstliche gorgonie. Was für eine membranpumpe könnt ihr empfehelen? Sie sollte möglichst leise sein, damit sie nicht allzu sehr stört. Ich hofe, dass ihr mir helfen könnt


    Mfg, lina

  • Hallo Lina,


    herzlich willkommen im Forum! Zum Thema Seepferdchen findest du hier sicherlich kompetente Ansprechpartner - ich selbst habe diesbezüglich allerdings keine Erfahrungen. Mit der Forensuche oder über den Forenbereich "Seepferdchen und Seenadeln" findest du schon die Richtigen ;) Linda fällt mir da spontan ein... die hat die zosterae zumindest einmal gehalten. Wobei ich nicht weiß, ob sie zur Zeit aktiv ins Forum schaut. Du kannst, falls anfangs keiner der Spezialisten auf deinen Beitrag reagiert, ja einige der Mitglieder direkt anschreiben. Private Nachrichten gehen immer, fallweise findest du in den Benutzerprofilen oder Signaturen auch Links auf persönliche Webseiten und mitunter auch Mailadressen.


    Viel Erfolg mit deinem neuen Vorhaben!


    Schöne Grüße
    Christian

  • Hallo Lina


    Herzlich willkommen bei uns im Forum.


    Ich bin zwar nicht der Spezialist im Bereich der
    perfekten Pflege von Seepferdchen, aber ich hatte ca. 2 Jahre selber ein kleines Becken, neben den großen Korallenbecken.


    Das Wichtigste ist : Keine Luftbläschen im Aquarium, Seepferdchen schnappen gerne danach und können beim Verschlucken nicht mehr abtauchen und sterben. Beleuchtung reicht eine T5 Leuchte drüber, deine Gorgonie ist eine gute Idee, denn sie müssen sich wo festhalten können.
    Würde trotzdem ein paar Korallen und Schnecken , Einsiedler reingeben, damit die Futterreste verarbeitet werden. Dann läufts auch ohne Abschäumer perfekt. Ein paar Caulerpaalgen würden auch super passen.


    Hoffe es sind ein paar brauchbare Tipps dabei. ;)

    LG Michael

  • Hallo leute, danke für die antworten. Benötigt die lampe einen blauanteil? Und was kann ich unter luftheber verstehen? einen lufthebefilter, oder so einen "tscheschichen luftheber"? manche haben zwar becken, aber keine listet da seine technik auf, leider...
    :(

  • In Lindas Beiträgen findest Du jede Menge Infos zu der von ihr verwendeten Technik. Außerdem wurde schon gesagt, dass Du versuchen kannst, per PN mit ihr in Kontakt zu treten.


    Im ersten Beitrag schreibst Du, dass Du schon mit "Seepferdchen und Meer" Kontakt aufgenommen hast. Ich kenne die Betreiberin dieses Ladens, Elena, persönlich. Sie wird Dir weiterhin gute Tipps geben und kann Dir auch erklären, welche Memebranpumpe und welcher Luftheber passend sind.


    Und: Daniel KNOPs Buch zu diesem Thema (-> https://www.amazon.de/Florida-…eywords=zwergseepferdchen ) ist sehr gut.


    Schöne Grüße


    Harold

  • Hallo Lys,


    danke für deine Mail. Den Beitrag hier habe ich auch schon gesehen und darf dir auf diesem Weg antworten. Ich dreh meinen PC nur selten auf, und schreiben mit dem Smartphone wie jetzt empfind ich als mühsam.


    Bitte hab Verständnis, dass ich wie Christian, Harold und Reinhard zunächst auf die zahlreichen Berichte hier und auf meerwasserforum.info verweise. Empfohlen hätte auch ich dir das von Harold erwähnte Buch von Daniel Knop (selbst wenn ich nicht alles teile).


    Wenn du die Literatur studierst wirst du sehen, dass es sehr unterschiedliche Konzepte gibt für die Haltung von H. zosterae und dass die Technik das geringste Problem darstellt.


    Als Beleuchtung verwende ich Lampen mit Tageslichtspektrum. Da ist schon auch blau dabei, aber actinic blue ist nicht zu empfehlen. Die Art stammt aus Seichtwassergebieten, da ist das Licht noch kaum gefiltert.


    Von den Lufthebern bin ich abgekommen, weil mich die sich schnell bildenden Salzbrücken stören. Ohne Abdeckung gibt's aber jede Menge Spritzer rund um's Becken. Falls ich dennoch mal ein Becken mit Luftheber betreibe ist der Antrieb eine Schego. Die ist leise und vor allem langlebig.


    Wie auch auf placetogo.to beschrieben verwende ich hauptsächlich Kreiselpumpen mit Schwammfilter, wobei ich den Auslauf über Lochrohre führe, um die Strömung zu verteilen.


    Ansonsten wünsch ich dir viel Glück für dein Projekt.


    Liebe Grüße
    Linda

    Nie ist zuwenig, was genügt.
    Heinz Staudinger, Waldviertler Schuhwerkstatt

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  • Hallo leute, danke für die antworten. Benötigt die lampe einen blauanteil? Und was kann ich unter luftheber verstehen? einen lufthebefilter, oder so einen "tscheschichen luftheber"? manche haben zwar becken, aber keine listet da seine technik auf, leider...
    :(


    Die tschechische Version des Lufthebers ist für Meerwasser nicht zu gebrauchen, weil die Luftkanäle in kurzer Zeit mit Salz verstopfen. Ich weiß nicht, ob es die Brillantfilter in der alten Form noch gibt, ich bau mir die Dinger bei Bedarf immer selbst. Grobe Luftblasen im Steigrohr tun's auch.


    LG
    Linda

    Nie ist zuwenig, was genügt.
    Heinz Staudinger, Waldviertler Schuhwerkstatt

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  • Hi Lys,


    bei den Seepferdchen gar keinen mehr. Die Kreiselpumpen mit Filterschwamm genügen.


    Früher hab ich Eheim 2213 bzw. 2211 verwendet mit Korallenbruch (ganz zu Beginn auch Leca, aber das ist für Meerwasser nicht optimal) als Substrat.


    LG
    Linda

    Nie ist zuwenig, was genügt.
    Heinz Staudinger, Waldviertler Schuhwerkstatt

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