Beiträge von Harold Weiss

    Hi!


    Wolfgang wrote you the right answer. This is a forum for marine fish and invertebrates, and your fish lives in freshwatwer.


    The right name of this fish is Ancistrus and it's normally not difficult to breed them.

    And: Let the eggs in the main-aquarium.


    Best regards


    Harold

    Hallo Philipp,


    ich hatte viele Jahre Mittelmeeraquarien und kann von daher Deine Begeisterung dafür nachvollziehen.


    Leider kenne ich keine Bezugsquellen für Mittelmeertiere. Ich brachte den Großteil meiner Tiere selbst aus Italien oder Kroatien, aber auch Griechenland und den Kanarischen Inseln mit. Auch über Karl GUBA konnte ich einige sehr interessante Tiere bekommen.


    Nachdem viele Arten mit der Zeit zu groß für (zumindest meine) Aquarien wurden, brachte ich sie dann in ihre Heimat zurück. Manche gab ich auch an Zooaquarien ab.


    Liebe Grüße


    Harold

    Hallo Reinhard,


    da muss ein Einsteiger erst mal hin, dass er gegen Nitrat- und Phosphatarmut vorgehen muss. Und füttern kann bzw. sollte man andere Lebewesen auch. Nitrat und Phosphat zu erhöhen ist auch ohne Fische oder mit nur wenigen kein Problem.


    Lieben Gruß vom


    Harold

    Heißt das, dass Korallen immer Fische brauchen um ein natürliches Nährstoffangebot vorzufinden?

    Einer Nährstoffarmut kannst Du auch gut durch eine Zugabe von Spurenelementen entgegenwirken.


    Hier ein 54 Liter Aquarium von mir. Keine Fische, keine Filterung, kein Abschäumer.


    Kleiner Riffhang 54 Liter

    Lieben Gruß vom


    Harold


    Hallo Philipp,


    Zu Deinem (zum Teil noch geplanten) Fischbesatz möchte ich gerne ein paar Zeilen schreiben:


    Dein Aquarium ist ja nicht allzu groß.

    - Ctenochaetus truncatus ist für ein derartiges Aquarium nicht geeignet. Größe und Verhalten sprechen dagegen.

    - Die Zitronengrundel Gobiodon citrinus soll paarweise gepflegt werden. Dazu muss sie jedoch schon als Paar gekauft werden, ein Nachsetzen klappt in der Regel nicht.

    - Der Sechsstreifenlippfisch Pseudocheilinus hexataenia entwickelt sich, wenn er einzeln gehalten wird, meist früher oder später zum unleidlichen Fiesling. In großen Aquarien kann man ihn gut als Gruppe pflegen.

    - Für Diamant-Lippfische Macropharyngodon bipartitus wird eine Aquariumsgröße von 1.000 Litern empfohlen. Das Verhalten dieser Tiere zeigt, dass man gut daran tut, ihnen diese Größe zu bieten. Wichtig ist auch genügend tiefer Bodengrund, damit sie sich vergraben können.

    - Anemonenfische (wahrscheinlich werden es Amphiprion ocellaris, oder?) pflegt man mit einer passenden Anemone, wobei man diese zunächst ohne Wirtsfische einsetzt, damit sie Zeit hat, ihren Platz zu finden und sich zu akklimatisieren. Wenn es ihr gut geht, setzt man die Clownfische nach.


    Liebe Grüße


    Harold

    Hallo Phil,


    danke für die gute Vorstellung Deines Schmuckstücks! Ich bin ja schon auf den Besatz bzw. Deine Besatzwünsche neugierig.


    Sag - wird der Ofen im Winter in Betrieb genommen? Dann würde ich an Aquarium und Unterkasten an dieser Seite auf jeden Fall eine Isoliermatte anbringen.


    Liebe Grüße


    Harold

    Hallo Ramona!


    Zum Hantieren im Meeresaquarium:

    Die wenigsten Tiere nesseln so stark, dass Du daran Schaden nehmen würdest. Es kann allerdings sein, dass man auf manche Gifte allergisch reagiert. Vorsicht ist daher immer gut.


    Eine lange Pinzette leistet da gute Dienste. Die meisten Hantierungen kann man damit gut machen.

    Auch Latexhandschuhe bieten guten Schutz.


    Ob etwas stark nesselt, erfährst Du entweder hier oder Du probierst es einfach aus.


    Vorsichtig muss man bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa, Protopalythoa) sein. Palytoxin ist tatsächlich ein sehr starkes Gift, das durch unvorsichtigen oder falschen Umgang schon einige Meeresaquarianer*innen sehr geschädigt hat. Allerdings sondern die Krustenanemonen dieses Gift nur ab, wenn sie sich bedroht fühlen. Zum Beispiel, wenn man sie also gewaltsam vom Stein zerren will. Das sollte man nicht tun.

    Sofern eine gröbere Aktion wirklich unumgänglich ist, sollte man Schutzmaßnahmen treffen: Handschuhe, Mund-, Augen- und Nasenschutz, geöffnete Fenster.


    Liebe Grüße


    Harold

    Hallo Ramona,


    willkommen! Schön, dass Du hergefunden hast!

    Meine erste Frage: Welches Buch hast Du Dir denn zugelegt? Ich frage, weil es sehr gute, aber auch nicht so empfehlenswerte gibt.


    Zu Deinen Frage in Kürze:

    ad 1.: Fische sind in 350 Litern grundsätzlich möglich. Klein bleibende und nicht zu viel schwimmende. Die Stückzahl kann man nicht so einfach festmachen. Anemonenfische, die nicht zu groß werden (z. B. Amphiprion ocellaris) wären möglich, ihnen stellt man eine passende Anemone zur Verfügung.


    ad 2.: Es gibt kaum Nacktschnecken, die man im Meeresaquarium pflegen kann. Die meisten sind Nahrungsspezialisten und verhungern, da man ihnen die notwendige Nahrung nicht bereitstellen kann. Es gibt aber viele, gut geeignete Gehäuseschnecken.


    ad 3.: Korallen macht es nichts, wenn sie kurze Zeit an die Luft kommen. Wasserwechsel ist also kein Problem.


    ad 4.: Korallen wachsen unaufhörlich. daher werden sie im Idealfall irgendwann zu groß für das Aquarium. Man kann die meisten Arten aber problemlos teilen und die Teile dann an andere interessierte Aquarianer*innen abgeben.


    ad 5.: Wenn ein Fisch verstirbt, wird er in der Regel von anderen, im Aquarium lebenden, Tieren (z. B. Borstenwürmer, Krabben, …) entsorgt.

    Einige Arten können schon vermehrt werden, da sollte man auch Nachzuchten erwerben (z. B. von den Anemonenfischen). Viele Arten laichen im Aquarium ab, die Aufzucht der Jungen ist aber eine aufwändige Sache, die so nebenbei nicht gelingt. Ist also nicht mit Süßwasser zu vergleichen.

    Wenn ein Fisch krank wird, gibt es einige "Hausmittel" (z. B: Knoblauch), die oft sehr gut wirken. man kann auch versuchen, den erkrankten Fisch herauszufangen und in einem separaten Aquarium mit Medikamenten zu behandeln. Im Hauptaquarium selbst sollte man keine Medikamente einsetzen, da viele der wirbellosen Tiere dies nicht aushalten und sterben.

    Grundsätzlich werden Fische in einem gut funktionieren Aquarium aber kaum krank.


    ad 6.: Eine Heizung sollte schon zur Verfügung stehen. 20 Grad sind zu wenig. Es ist auch wichtig, sich über eine Kühlmöglichkeit im Sommer Gedanken zu machen.


    ad 7.: Zu den Futterkosten kann ich nichts sagen, außer dass das sicher einer der geringsten Kostenfaktoren in der Meeresaquaristik ist.


    Auch in der Meeresaquaristik muss man nicht alles von Anfang an haben. Vor allem nicht den Besatz =).


    Liebe Grüße


    Harold

    Hallo Sabine,


    viele Beispiele findest Du hier im Forum beim Händler "White Corals" (-> Whitecorals.com ). Dort werden alle Tiere unter starkem Blaulicht und entsprechend stark fluoresizierend fotografiert, denn dies weckt Begehrlichkeiten bei potenziellen Kund*innen.


    Liebe Grüße


    Harold

    Es ist schwierig, eine Unterhaltung zu führen, wenn sich das Gegenüber nur alle drei Tage oder gar nicht mehr meldet, obwohl es sich nachweislich im Forum befunden hat ...

    Das Lebendgestein habe ich in ein 60liter Becken mit Meerwasser reingetan.

    Hoffentlich mit Strömungspumpe!
    Ich sage das, um Dich vor Enttäuschungen zu bewahren, denn wenn das Lebendgestein kaputt geht, ist es sehr schade darum und schade um das Geld, das Du dafür ausgegeben hast.


    Darf ich Dich noch fragen, welche Bücher Du hast (gebunden und am E-Book)? Dann kann ich Dir sagen, welche gut sind und welche Du eher meiden solltest.


    Liebe Grüße


    Harold

    Das Aquarium läuft noch nicht ... ich habe aber schon lebendgestein und die ganze technik gekauft ... ich warte noch mit dem befüllen

    Hmmm … wo ist denn dann das Lebendgestein jetzt?


    Und hast Du schon gute Bücher, um Dich in die theoretischen Grundlagen einlesen zu können?

    Hallo Sascha,


    Valenciennea sexguttata halte ich für nicht passend. Die Grundfläche eines herkömmlichen 200 Liter Aquariums (100 x 40 cm) bietet nicht genügend Bodengrund, um zwei dieser Grundeln ernähren zu können.


    Diese Tiere leben hauptsächlich vom Durchsieben des Sandes, wodurch der den Körnchen anhaftende Biofilm abgelutscht wird. Ersatznahrung, die problemlos angenommen wird, ist im Grunde für den Magen/Darmtrakt nicht passend und führt sehr oft zu Problemen bis hin zum Tod der Tiere.


    Ein Paar Leierfische könnte man nach langer Standzeit des Aquariums andenken, wenn vom Händler gezeigt werden kann, dass die Tiere Ersatznahrung annehmen.


    Liebe Grüße


    Harold