Beiträge von Visas

    Am ersten Bild sieht man eine bräunliche Stelle im Gewebe, welche ein beginnender Brown Jelly-Befall sein könnte. Ist aber schwer genau zu sagen, es könnte auch eine mechanische Verletzung mit Gewebeaustritt sein. Befallene Korallen mit BJ sehen zu Beginn des Befalls oft genau so aus. Ich würde die Koralle nach Möglichkeit in eine Quarantänebecken Stellen und beobachten. Sollte es wirklich Brown Jelly sein, dann musst Du schnell handeln und die Koralle nach Möglichkeit auf keinen Fall im Becken lassen. Im schlimmsten Fall befällt das Zeug nahezu alle deine Korallen, auch wenn es am liebsten die LPS befällt.


    Brown Jelly tötet die Korallen meist extrem schnell, spätestens nach 1-2 Tagen (oft innerhalb von Stunden) weißt Du ob es BJ ist oder nicht. Sollte sich eine gallertartige bräunliche Masse am Polyp bilden ist es wahrscheinlich Brown Jelly. Bleibt die Stelle so wie sie ist, würde ich eher von einer Beschädigung ausgehen und abwarten. Brown Jelly (Helicostoma) kann auch nach mechanischen Verletzungen bevorzugt an LPS auftreten, deshalb sollte man diese bei mechanischen Verletzungen auch immer beobachten.


    Wie gesagt ich würde das Tier wenn möglich in Quarantäne setzen und beobachten. Wenn das nicht geht, dass Tier genau im Auge behalten und bei sicheren Anzeichen von BJ entsorgen. Lieber eine Korallen verlieren als im schlimmsten Fall viele.



    LG


    Andreas

    Hi,


    entscheidend ist die Geschwindigkeit, mit welcher der Luftstrom über die Wasseroberfläche bläst und die Größe der Wasseroberfläche, welche vom Luftstrom erreicht wird. Im Idealfall wird der Luftstrom mit hoher Geschwindigkeit komplett von einer Seite über die komplette Wasseroberfläche zur anderen Seite geleitet. Das ergibt den größtmöglichen Effekt. Den besten Effekt habe ich mit minimal zur Wasseroberfläche ausgerichteter Lüfterbatterie, der Luftstrom bläst also fast waagrecht über die Wasseroberfläche. Die erreichbaren Kühlleistungen sind beachtlich und können, wenn diese ausreichend dimensioniert sind, eine Kompressorkühlung ausreichend ersetzen. Ich kühle meine Becken nur mehr so, trotz HQI!.


    LG


    Andreas

    Hi,


    also ich habe mir mal die Red Sea ReefLed 90 angesehen. Was mir hier absolut nicht gefällt sind die nur 10W an weißen Leds. Damit wird jedes Becken düster aussehen. Das ergibt umgerechnet maximal 1500 Lumen pro Lampe, denn mehr schaffen diese Lampen nicht. Das kann nur Kessil wegen der Kessil-Logic-Steuerung. Das Spektrum selbst sieht nicht so schlecht aus, lässt sich aber durch die nur 2 Kanäle nicht regeln. Für mich wäre diese Lampe nichts. Der Emitter sieht auch komplett anders aus als bei den Kessil.

    Für mich hat diese Lampe eine zu hohe Ähnlichkeit mit einer China-Lampe. Das erinnert mich stark an Aqua Medic mit ihrer Angel-Led 200, welche eigentlich nur eine umbenannte Kelo-Lampe ist.


    Die GNC Blue Ray 130 ist sicher nicht schlecht. Die Verarbeitung sieht gut aus und die Ausleuchtung ist vermutlich top. Was mir nicht gefällt ist, dass nur 3 Led-Emitter-Arten verbaut sind und die einzelnen Leds recht schwach sind. Somit gibt es keinen Kringeleffekt. Außerdem find ich den Preis mit 850€ für nur 130W zu teuer.


    Kessil hat die Preise sicherlich wegen dem Preisdruck durch die Konkurrenz gesenkt und nicht weil dir Produkte schlechter sind. Sie haben anscheinend eingesehen, dass die Preise zu hoch angesetzt waren.


    Eine ATI Hybrid mit 8x54W ist für dein Becken sicherlich nahezu perfekt. Die Ausleuchtung dürfte gut genug sein und einen Kringeleffekt hast Du damit auch noch. Und alle Röhren muss man nicht alle 6 Monate tauschen, dass betrifft meist nur die blauen, aktinischen und violetten Röhren. Alle anderen halten bis zu 12 Monate und manche sogar etwas länger.

    Wenn man diese Röhren etwas gedimmt betreibt, etwa bei 80% maximal im Neuzustand, dann kann man über den Einsatzzeitraum den Lichtstrom wieder etwas erhöhen, wenn er nachlässt. Dazu stellt man den Maximalwert der Dimmung dann von 80% etwas höher ein, bis der Lichtstrom wieder den Ausgangswert erreicht hat.

    Das macht man so lange bis die Röhren selbst bei 100% nicht mehr den Anfangslichtstrom erreichen und tauscht diese dann aus. Dann ist auch der Röhrenwechsel für die Korallen kein wirkliches Problem. Das kann man mit einem Luxmeter ganz gut managen, dass reicht dafür gut aus. Und da die verschiedenen Röhren unterschiedlich lange halten, tausch man sowieso nicht alle Röhren zur selben Zeit aus. Das mit den 80% ist nur ein Beispiel, dass sollte man ausprobieren (ist röhrenabhängig) was am meisten Sinn macht und wieviel Licht man benötigt. Wenn man nur mit 50% Licht auskommt, kann man dieses Spiel deutlich länger spielen bis ein Wechsel fällig ist. Schlecht ist das für den Geldbeutel, da man schlussendlich bei 100% Stromkosten nur mehr 50% an Lichtleistung bekommt. Zusätzlich verschiebt sich dann auch das Spektrum schon mehr als deutlich.



    LG


    Andreas

    Hi,


    also ich habe in den letzten Jahren viele Led-Lampen durch und meine Erfahrung ist gespalten. Ich könnte jetzt seitenweise was dazu schreiben, versuche es aber kurz zu machen.


    Meiner Meinung nach gibt es derzeit nur 2 Lampen, welche das Spektrum und die Lichtmischung für nahezu jede Koralle ausreichend und komplett abdecken, ohne das man zusätzliche T5 nehmen sollte. Das ist zum einem die Philips CoralCare und zum anderen die neueste Orphek Atlantic. Natürlich funktionieren auch Lampen wie die Radion, Hydra, Maxspect usw, aber ich habe unter diesen Lampen (ohne T5 Zusatz) nicht ALLES an Korallen dauerhaft halten können. Auch die Kessil A360WE hatte ich jahrelang über einem Becken und war zufrieden damit, aber nicht jedes Koralle mochte das Licht.


    Als perfekte Beleuchtung gilt für mich immer noch die Kombo aus HQI/T5 in ausreichender Stärke, eine reine gute T5 Beleuchtung oder die Kombination aus Led/T5. Unter diesen Beleuchtungen wächst nahezu alles an Korallen, wenn die Lampen richtig dimensioniert sind. Natürlich haben diese wieder andere Nachteile, aber diese sind eh hinreichend bekannt. Plasma hat extremes Potential, aber die derzeit erhältlichen Leuchtmittel haben noch zu wenig Blauanteil und müssen mit Röhren kombiniert werden um ein halbwegs passendes Lichtbild zu erzeugen. Zudem sind diese Lampen optisch nicht sonderlich ansprechend.


    Zu deiner Frage wegen Kessil: Für mich zählen die Kessil-Lampen derzeit zu den besten Lampen am Markt was die optischen Eigenschaften bezüglich des Kringeleffektes und der Natürlichkeit betrifft. Nur Kessil schafft es derzeit auf eine so kleine Fläche so viel Emitter-Power unterzubringen ohne das die Helligkeit darunter massiv leidet (Konkurrenzprodukte sind deutlich dunkler!). Das erzeugt HQI-Kringel auf Led-Basis. Das kann in dieser Form keine andere Lampe. Kessil hat aber auch Schattenseiten. Zu einem erzeugt die punktuelle Lichtquelle sehr viel Eigenabschattung der Korallen bei nicht perfekt passendem Riffaufbau. Wenn die Tiere wachsen wird das allerdings (besonders bei empfindlichen Korallen) irgendwann IMMER zum Problem, dass lässt sich kaum verhindern. Weiters finde ich persönlich den Preis der Lampen für viel zu teuer, punkt. Rund 500€ pro 75W reale Led-Leistung ist eben nicht wirklich konkurrenzfähig, da bekommt man bei anderen Herstellern weitaus mehr fürs Geld und sogar inkl. Controller. Zudem war Kessil steuerungstechnisch (Dimmung ect.) immer etwas hinten nach, dass hat sich mit der Einführung der AP700 und jetzt der A360x endlich gebessert.


    Ich selbst werde jetzt ein Becken auf 2x A360x + Controller umstellen, allerdings mit zusätzlichen Led-Flächenbalken vorne und hinten. Darauf bin ich schon gespannt. Ich bin halt einer der wenigen, welche nicht ohne Kringeleffekt auskommen wollen, daher ist Kessil für mich der richtige Hersteller trotz der Nachteile. Die AP700 kommt für mich nicht mehr in Frage, da diese technisch nicht mehr ganz aktuell ist und die A360X modernere Emitter besitzt.


    Ich empfehle dir aber eine gute Hybridlampe, auch wenn diese nicht so minimalistisch wirkt wie mehrere Kessils. Aber viele Kessils sehen auch nicht gut aus, man bedenke nur mal die ganzen Kabelverbindungen.... Zudem wirst Du bei deinen Beckenmaßen schon 6-8 Stück A360x bzw. 3-4 AP700 brauchen....


    LG


    Andreas

    Hi,


    vielleicht irre ich mich aber hat nicht jeder Silikatadsorber immer eine gewisse Auswirkung auch auf Phosphat und umgekehrt? Ich habe zumindest noch keinen Silikatadsorber bzw. Phosphatadsorber gefunden, welche nicht auch immer den anderen Wert ebenfalls beeinflusst (egal ob Alu- oder Eisen-Basis), da die Affinität der beiden Stoffe zu groß ist. Die Menge ist zwar je nach Hersteller unterschiedlich aber ich denke nicht, dass es wirkliche 100%ig selektive Adsorber gibt. Aber vielleicht gibt es ja mittlerweile welche, die das können, wäre dann auch für mich interessant.


    LG


    Andreas

    Hi,


    das dürfte ein Flohkrebschen (Gammarus) sein.

    Total hilfreicher und harmloser Pflegling/Resteverwerter.


    LG


    Andreas

    Hi,


    Silicarbon funktioniert sowohl für Silikat als auch für Phosphat sehr gut. Das Problem ist meiner Meinung nach der recht hohe Abrieb wenn man das Granulat im Medien-Reaktor unter Bewegung einsetzt und die anfängliche Wassertrübung, welche auftreten kann wenn man das Granulat nicht oder zu wenig spült.


    Ich spüle das Granulat immer mit ausreichend Osmosewasser und setze es im Beutel an eine gut durchströmte Stelle. In einem Reaktor wo das Granulat bewegt wird würde ich es nur einsetzen, wenn der Abrieb zuverlässig ausgefiltert wird, dann ist auch das kein Problem und die Effektivität steigt enorm, aber eben für Phosphat und Silikat gleichermaßen. Hier würde ich mich langsam herantasten, nicht, dass Du eine Phosphat-Limitierung einfängst.


    LG

    Hi,


    Glasrosen gibt es in allen möglichen Farbvarianten und Endgrößen. Manche davon können optisch sogar recht schön aussehen. Das Problem ist aber die teilweise immense Vermehrung wenn ihr die Bedingungen zusagen. Da man vorher nie weiß wie schnell sie sich vermehren, würde ich sie aus Sicherheitsgründen immer entfernen, auch wenn sie teilweise hübsch sein können. Denn wenn sie einmal zur Plage werden, dann kann das so weit gehen, dass man das Becken komplett neu starten muss.


    LG

    Hi,


    Bild 3 sieht nur aus wie das Kalkskelet einer toten LPS. Mehr kann ich da nicht erkennen.

    Bild 2 sieht wirklich wie ein Schwamm aus, hat dafür aber eine eher untypische Form. Allerdings können Schwämme auch die ungewöhnlichsten Formen haben.


    Egal was Du jetzt noch alles am Lebendgestein entdecken wirst, lass es erst einmal gedeihen und genieße diese Entdeckungen. Du bist jetzt in (meiner Meinung nach) einer der schönsten und interessantesten Phasen der Meerwasseraquaristik. Wenn Du was Neues entdeckt und Hilfe bei der Bestimmung brauchst, wird dir in diesem Forum immer geholfen. Es gibt hier sehr viele kompetente Leute mit sehr viel Erfahrung.


    LG


    Andreas

    Hi,


    dann ist das Problem klar. Das Klicken ist das Relais, welches durch die Temperatursicherung im Netzteil ausgelöst wird und die Spannung trennt bis die Temperatur im Netzteil wieder unter einem bestimmten Wert abfällt. Die aktive Kühlung muss bei der 320W-Variante laufen! Das Problem ist also zu 100% ein defektes Netzteil bzw. ein defekter Lüfter im Netzteil. Somit weißt Du zumindest woran es liegt.


    LG


    Andreas

    Hi,


    also ich hatte lange Zeit die R420R in allen erdenklichen Versionen in Betrieb und als Elektriker habe ich diese auch immer selbst repariert. Die Ersatzteile habe ich mir immer zuschicken lassen.

    Das Netzteil sollte im Normalfall nur handwarm oder maximal etwas mehr als handwarm werden. Wenn es deutlich wärmer wird (alles über 45 Grad am Außengehäuse), so ist entweder das Netzteil an sich defekt, oder die Lampe hat einen Defekt, welcher das Netzteil überlastet. Verbaut ist ein relativ günstiges Meanwell Netzteil mit regulierbarer Ausgangsspannung aber relativ schlechtem Wirkungsgrad.


    Ferndiagnosen sind leider nicht möglich. Welcher Version hast Du und wie alt ist diese?


    LG


    Andreas

    Hi,


    vielleicht sind das nur mechanische Verletzungen. Ich würde es einfach beobachten.


    Was aber viel wichtiger ist: Hast Du dir beim Händler zeigen lassen, dass die Fische an Ersatzfutter gehen?

    Hast Du dir die beiden Fische beim Händler gut angesehen?

    Diese Grundeln sind oft problematisch bei der Akzeptanz von Ersatzfutter und werden oft geschwächt und mit eingefallenen Bäuchen verkauft...oft sind sie zusätzlich auch noch krank.

    So geschwächt, bedeutet ein Umzug in ein neues Becken oft deren Tod.


    Außerdem halte ich diese Fische für keine Anfängertiere, auch wenn diese von vielen Händlern fast immer als angeblich völlig problemlos verkauft werden. Das Problem mit der Futteraufnahme wird meist nicht erwähnt. Ich möchte hier gar nicht wissen, wie viele der importierten Tiere davon schon vor dem Kauf verenden.


    Sollten beide Tiere in den nächsten Tagen noch immer kein Ersatzfutter annehmen, so kannst Du nur darauf hoffen, dass sie genügend verwertbares Material im Bodengrund vorfinden. Da wir Aquarianer aber meist für einen schönen sauberen Bodengrund sorgen, reicht das meistens nicht aus. Dazu kommt noch, dass die aktive Futtersuche im Sand energieraubend ist und die Tiere dafür in einem guten Zustand sein müssen. Hier muss für die Futtersuche meist mehr Energie aufgewendet werden als der Fisch durch gefundenes Futter wieder hereinkommt.


    LG


    Andreas

    Hi,


    an das habe ich auch gar nicht gedacht. Kann wirklich gut sein, dass es nur der alte Panzer, also die Häutungsreste sind. Sieht der ganzen Krabbe zum Verwechseln ähnlich. Kann man aber am Gewicht und den Augenhöhlen relativ leicht überprüfen. Bei Häutungsresten sind die Augenhöhlen immer leer und die Krabbe wirkt beim Anheben zu leicht.


    LG

    Hi,


    Ich denke nicht, dass der Tod der Spinnenkrabbe(n) direkt auf den Nirtritanstieg zurückzuführen ist. 0,1mg/l ist in einem Meerwasserbecken eigentlich ungefährlich, die Erklärung findest Du in anderen Beiträgen zum Thema. Wenn es den anderen Tieren gut geht wird es schwierig den Grund für das Krabbenproblem zu finden.

    Eventuelle hatten die Krabben Probleme sich zu häuten oder haben kein/ zu wenig passendes Grünfutter gefunden, denn die Krabben fressen nicht alle Algenarten. Oder das Einbringen der neuen Tiere hat dein Wasser etwas durcheinander gebracht. Manchmal reagieren diese Krabben wie Mimosen auf kleinste Veränderungen.


    Es kann aber auch sein, dass mit dem Becken gröber etwas nicht stimmt und die neuen Tiere noch keine Symptome zeigen, da diese noch zu kurz im Becken sind. Man kann auch nicht immer den Zustand der Korallen für die Beurteilung der Wasserqualität heranziehen. Viele "schlechte" Parameter wirken sich eher auf Korallen oder die Tiere aus, mache auf auf beides.


    Außer die messbaren Werte zu kontrollieren und die anderen Tiere zu beobachten wird dir derzeit nichts anderes übrig bleiben.


    LG


    Andreas

    Es gibt von der Gattung Gobiodon weit mehr Arten als die gelbe Korallengrundel (auch wenn diese die am häufigsten angebotene ist). Hier sind alle sehr hübsch aber teilweise sehr verschieden in der Färbung. Du musst selbst entscheiden welche Art dir am besten gefällt.


    Ich selbst habe es bisher nur einmal erlebt, dass eine Gobiodon mehrere verschiedene SPS angefressen hat. Vermutlich was der Grundel langweilig und sie hat zum Zeitvertreib an den SPS geknabbert. Gestorben ist deshalb zwar keine Koralle, aber es war trotzdem nicht schön anzusehen. Vielleicht hatte das Tier aber auch einfach eine Verhaltensstörung oder es lag wirklich nur am fehlenden Partner.


    Was die Gobis betrifft habe ich aber zu wenig Erfahrung um das mit Sicherheit sagen zu können.




    LG

    Acryfix ist auch meiner Meinung nach der beste Kleber dafür. Wenn er ausgehärtet ist wird er quasi so hart wie Plexiglas und gibt keine Stoffe mehr ab. Ist so ähnlich wie Tangit bei PVC-U und schweißt die Teile regelrecht zusammen.


    Nach dem Kleben am besten je nach Fugendicke einige Stunden bis Tage in die Sonne stellen (Tageslicht von bewölktem Himmel geht auch, dauert dann aber länger). Oder künstliches UV-Licht nehmen.


    LG


    Andreas

    Wie schon gesagt sind Gobiodon für die Beckengröße ideal (nicht zu klein) und zudem wunderschön anzusehen. Richtige Freischwimmer wirst Du für die Beckengröße sowieso nicht wirklich finden. 200 Liter und freischwimmende Fische passen einfach nicht zusammen da es kaum kleine Fische gibt, welche freischwimmen. Hier sind sehr viele Fische substratorientiert unterwegs.


    Für versteckt lebende Fische passt das Becken so überhaupt nicht. Obwohl der Trend mittlerweile davon weggegangen ist, bevorzuge ich für solche versteckt lebende Fischarten den klassischen Riffaufbau von vorne/unten nach hinten/oben. Ist zwar stömungstechnisch etwas anspruchsvoll aber machbar. Einfacher ist es eine Riffsäule aus übereinander gelegten Steinen zu bauen, meist reichen die Verstecke so auch aus.


    LG


    Andreas

    Hi,


    Demoisellen würde ich persönlich gar nicht in das Becken stecken. Die sind fast alle richtige Stinkstiefel.

    Die Zwergbarsche nehmen jedes Loch im Lebendgestein als Versteck an und die gibt es eigentlich immer.

    Aber unbedingt als Paar halten sonst können die Zwergbarsche auch zum Stänkern neigen. Eventuell wäre für dich noch ein Pärchen Gobiodon interessant. Aber hier muss man aufpassen wenn SPS geplant sind.

    Ocellaris würden gehen, aber bei 200 Liter würde ich ein Artbecken daraus machen. Die Anemone nimmt zu viel Platz weg und vernesselt unter Umständen das ganze restliche Becken wenn sie auf Wanderlaune ist...


    LG


    Andreas