Beiträge von Ionicliquid

    Hallo Harold,


    vielen Dank für die Tipps! Mein Becken wird ja täglich mit Phytoplankton gefüttert und es hat sich inzwischen auch schon einiges an Zooplankton entwickelt (in der Nacht sehe ich es wuseln mit der Taschenlampe). Ich hoffe also der Röhrenwurm fängt genug Plankton. Das Becken ist jedenfalls auch voll von diversen Schwämmen und kleineren Röhrenwürmern.


    Und der Protula bispiralis hat sich inzwischen eingelebt und ist meistens offen!


    Grüße


    Roland

    Hallo zusammen,


    mein neu erworbener Pracht Kalkröhrenwurm will seit 7 Tagen nicht so recht aus der Röhre kommen - er hat sich zwar schon blicken lassen, aber die meiste Zeit ist er eingezogen. Habt ihr vielleicht Erfahrungen, welche Bedingungen Protula bispiralis gerne hat (Licht, Strömung etc.)? Kommt es darauf an, wie die Orientierung der Öffnung ist - nach oben, zur Seite...?


    Danke für jeden Tipp,


    Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    wie dosiert Ihr in Euren Aquarien das Verdunstungswasser nach? Ich benütze dazu seit fast 4 Jahren ein simples Schwimmerventil, welches ich ca. alle 2-3 Monate reinige, funktioniert eigentlich gut. Im Handel werden alle möglichen Nachfüllanlagen a la Tunze Osmolator angeboten, also Pumpe - Sensor - Mess-Regelkreis basierend. Welche Erfahrungen habt ihr mit solchen elektronischen Systemen?Rentiert sich die Anschaffung oder holt man sich damit eine störungsanfällige und wartungsintensive Komponente ins Aquarium?


    Herzliche Grüße


    Roland

    Hallo Sean,


    ich betreibe an einem 90x60x55-Becken seit 3 Jahren eine Maxspect Gyre XF-130 und eine Maxspect Gyre XF-230 im wechselseitigen Modus und bin damit sehr zufrieden. Leise, perfektes Strömungsbild. Da diese Pumpen sehr kräftig sind, laufen sie bei mir nur mit 10% - 20% der Leistung, ab 30% wirbelt bei mir Substrat herum.


    Grüße


    Roland

    Für ältere Semester:


    Dazu fällt mir noch ein: Heiteres Beruferaten mit Robert Lembke. ?


    Sorry - Ich konnt‘s nicht lassen...


    Liebe Grüsse Roland

    Hallo riff-toys,


    danke für die Antwort; RO-Wasser hat bei mir wirklich beinahe 0 Silikat, habe aber in der Vergangenheit bei massiven Wasserwechseln immer wieder draufgezahlt mit einer instabilen Beckenbiologie. Was ich nicht verstehe: Microbe-Lift wirbt mit "...entfernt schnell und sicher Silikat....", aber bei mir rührt sich Garnichts, nicht mal ein Trend ist zu sehen.


    Grüße Roland

    Guten Morgen zusammen,


    ich versuche seit Monaten Silikat (dzt. 945 µg/l, gemessen mit OES-ICP) zu senken und benütze dazu Microbe-Lift Sili-Out 2 in der empfohlenen Dosierung (50 ml / 100 L Meerwasser) in einem Wirbelbettfilter. Leider stelle ich fest, daß sich der Wert überhaupt nicht nach unten bewegt (wohl aber der Phosphatwert). Microbe-Lift Sili-Out 2 basiert auf Aluminiumoxid. Habt ihr dazu Erfahrungen, funktioniert Silicarbon besser?


    Grüße aus der Steiermark,


    Roland

    Interessant wäre auch, ob das H2S bis zur ICP Analyse im Wasser bleibt oder zuvor ausgast und beim öffnen der Probe teils verloren geht.

    Hallo Markus,


    die Menge an gelöstem H2S ist vernachlässigbar klein im Vergleich zum Sulfat im Meerwasser. Das ICP kann diese beiden nicht unterscheiden, daher denke ich daß das H2S aufgrund des riesigen Hintergrundes an Sulfat nicht detektierbar ist und im Rauschen untergeht.


    Grüße Roland

    Hallo Markus,


    Schwefel im Form des Sulfats ist ein natürliches Mengenelement im Meerwasser und somit völlig ungefährlich. Wenn dieses Sulfat allerdings bakteriell unter Sauerstoffmangel (anaerob) zum Schwefelwasserstoff reduziert wird (H2S), dann wird es gefährlich, denn H2S ist sehr giftig. Riecht dein Becken oder Technikbecken nach faulen Eiern? Hast Du Stellen die sehr schlecht durchströmt sind und/oder Stellen mit einer sehr hohen Schichtdicke an (vor allem feinem) Sand? Auch in schlechtem Lebendgestein können solche Prozesse stattfinden; wenn man so einen Brocken auseinanderbricht, dann kann er im inneren Schwarz sein und eben nach H2S stinken. Eine H2S Belastung könnte man auch an einem zu niedrigen Redoxpotential erkennen.


    Ich persönlich habe keine Erfahrung mit H2S Bildung im Becken, ist bei mir noch nie vorgekommen. Was meinen denn unsere Experten zu diesem Thema?


    Grüße


    Roland