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21

Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:08

@herbert, warum nimmst du Änderungen in einem Zitat vor?

Lg Thomas


Weshalb sollte ich Zitate ändern wollen? Autorentreue ist keine Frage der Höflichkeit - sondern des Anstandes und eines der höchsten Werte eines demokratischen Systems!

Gruß

Herbert
Frei nach Cicero: „Dum spiro spero“… ;-)

22

Donnerstag, 17. Mai 2018, 08:27

Morgen Herbert,

gute Einstellung, dennoch hast du es in Beitrag 15 nicht beherzigt. (stört mich in diesem Fall überhaupt nicht, ich war allerdings verwundert, weil du für mich äußerst penibel und korrekt wirkst...)

Liebe Grüße
Thomas

23

Donnerstag, 17. Mai 2018, 09:46

Hallo,

interessante und, wie ich finde, kompetente Diskussion.

Allerdings finde ich, dass dieser Beitrag etwas zu sehr auftrumpft:

Schon, aber niemand sprüht das Zeug weil ihm fad ist. Wenn die Pflanzen weg sollen, dann wird sich auch ein anderer Weg finden.
Der ist dann eben aufwändiger und vielleicht auch noch schlecht fürs Klima (Wasserdamp ist eine der propagierten Alternativen und um den zu erzeugen braucht man eben viel Energie).
Nicht das Mittel bringt die Pflanzen um, sonder der, der es ausbringt!
Und wenn man sich das Mittel vorurteilsfrei ansieht, dann kommt man drauf, dass es gar nicht so schlecht ist:
- wirkt auf ein Enzy bei der Chlorophyllsynthese und ist daher für "nicht Pflanzen" völlig ungiftig
- lagert sich gut an Humuspartikel an und wird daher nicht ausgeschwemmt
- wird im Boden relativ schnell abgebaut
- schädigt keine Wasserorganismen (es steht zwar das Gegenteil auf der Packung, das muss aber auf jedem Spritzmittel stehen)
- (nur zur Sicherheit) ist nicht giftig für Bienen
- es ist fraglich ob ein nachfolgendes Präperat auch so günstige Eigenschaften haben wird

Es mag Sinn machen die Verwendung einzuschränken, einen so guten Wrikstoff gänzlich zu verbieten halte ich nicht für sinnvoll.

LG

P

Nein, ich habe keine Verbindung zur chemischen Industrie und ich verwende auch kein G. Ich halte mich nur an die Direktive "wer nichts weiss muss alles glauben"
und habe mich wertfrei informiert (und nein, eine ARTE Doku - so sehr ich den Sender schätze - ist keine neutrale Informationsquelle)


Ich will nur mal ein paar Schwächen aufzeigen:

Welches ist die "neutrale" Informationsquelle? Was soll eine "neutrale" Informationsquelle sein? So etwas gibt es m. E. heute nicht mehr.

Was ist mit Wasserpflanzen? Werden die nicht geschädigt oder sind die neuerdings keine Wasserorganismen mehr?

Nur zwei Schwachpunkte einer Argumentation, die für mich wie direkt von Bayer aussieht. Natürlich soll so etwas nicht erkannt werden.

Grüße

Hans-Werner

24

Donnerstag, 17. Mai 2018, 09:54

@Hans Werner:

Da sind wir auf einer Linie. Es gibt heutzutage auch keine "neutralen" Forscher oder Gutachter mehr. Die Objektivität stirbt nunmal, wenn der Kommerz siegt!

Ich bin davon überzeugt, dass Glyphosat bei einem Test mit Astacus astacus durchgefallen wäre!

LG, Sven!

25

Donnerstag, 17. Mai 2018, 12:34

Hallo Sven,

dass es heute keine "neutralen" Quellen mehr gibt liegt einfach an der Vielfalt und Komplexität der Informationen. So etwas kann man nicht mehr neutral beurteilen, es kommt heute immer darauf an, wie man Informationen einschätzt, gewichtet, was man für glaubwürdig und was für wichtig hält. Im Prinzip bekommt man heute für fast jede Information eine gegenteilige Information. Das ist auch das Prinzip des Lobbyismus, immer mit Informationen dagegenfeuern, egal wie fragwürdig, falsch, gefährlich oder sogar mörderisch die Falschinformationen sind. Zigaretten- und Autoindustrie sind die besten Beispiele, dass es auf ein paar tausend, ein paar zigtausend oder sogar ein paar millionen Tote nicht ankommt, Hauptsache die Geschäfte laufen. Das ist unser System, einfach wunderbar! :whistling:

Gruß

Hans-Werner

26

Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:16

Ich bin davon überzeugt, dass Glyphosat bei einem Test mit Astacus astacus durchgefallen wäre!


Hi Sven

Definiere durchgefallen.

LG

P

http://www.agrocent.de/pic/pdf/durano.pdf
Auszug:
Aquatische Toxizität, wirbellose Tiere
Wasserfloh (Daphnia magna)
Akute Toxizität
48 Stunden, statisch
EC50: 11 mg/L

27

Donnerstag, 17. Mai 2018, 20:50

Morgen Herbert,

gute Einstellung, dennoch hast du es in Beitrag 15 nicht beherzigt. (stört mich in diesem Fall überhaupt nicht, ich war allerdings verwundert, weil du für mich äußerst penibel und korrekt wirkst...)

Liebe Grüße
Thomas


Hallo Luander,

mir ist es jetzt zu mühsam eine Validierung des Textes durchzuführen. Ich schreibe generell im Editor-Modus hier im Brett. Kann sein, dass dann mit den vielen "[quote(damit der Tag hier sichtbar ist)] ...[/quote(damit der Schlusstag hiersichtbar ist)]-Tags" ein Bezug verloren ging, oder fragmentiert wurde.

Vielleicht könnte ein Moderator meinen Nick: "hw101" in meinen Klarnamen ändern, zu " herbert_wölkart". Vielen Dank.

Meine Adresse: Herbert Wölkart, 8524 Bad Gams 101. Ich habe keine Gründe mich zu verstecken, oder feige mittels anonymen Nick hier zu agieren. Meine Devise lautet: "Eine Meinung haben und personalisiert dazu zu stehen!". Anonym hier aus der Hecke zu feuern ist armselig und zeigt eher den geistigen Horizont. Ebenso ist eine Herde blökender Schafe im System auch eher Kennzeichen totalitärer Systeme.

Angenehmen Abend,

Herbert
Frei nach Cicero: „Dum spiro spero“… ;-)

28

Donnerstag, 17. Mai 2018, 21:45

@ Herbert:

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz: Glyphosat vernichtet doch schließlich jede Menge Wildpflanzen, welche geradezu unerlässlich sind für das Aufkommen von Bienen und anderen wichtigen Insekten. Was also ist daran unsachlich?
Außerdem werden die Böden nachhaltig verseucht. (Und vom Grundwasser haben wir noch nicht gesprochen!).

Gutachten: Hast Du schon mal überlegt, wer irgendwelche Institute für Gutachten bezahlt? Meist sind das die Konzerne!
Und daher kann man solche Studien nicht als objektiv betrachten.

Sehr und leider!

Was also ist bitteschön daran falsch, wenn man aus diesen Gründen gegen Konzerne wettert?
Ein bißchen Polemik halte ich hier durchaus für legitim.
Mein Motto: Unsachlich für die Sache! (Und wenn es ums Eingemachte geht, würde ich auf so profane Sachen verweisen wie: 75% weniger Insekten etc. pp.. Ist inzwischen alles amtlich).

LG, Sven!

@ Herbert:

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz: Glyphosat vernichtet doch schließlich jede Menge Wildpflanzen, welche geradezu unerlässlich sind für das Aufkommen von Bienen und anderen wichtigen Insekten. Was also ist daran unsachlich?
Außerdem werden die Böden nachhaltig verseucht. (Und vom Grundwasser haben wir noch nicht gesprochen!).

Gutachten: Hast Du schon mal überlegt, wer irgendwelche Institute für Gutachten bezahlt? Meist sind das die Konzerne!
Und daher kann man solche Studien nicht als objektiv betrachten.

Sehr und leider!

Was also ist bitteschön daran falsch, wenn man aus diesen Gründen gegen Konzerne wettert?
Ein bißchen Polemik halte ich hier durchaus für legitim.
Mein Motto: Unsachlich für die Sache! (Und wenn es ums Eingemachte geht, würde ich auf so profane Sachen verweisen wie: 75% weniger Insekten etc. pp.. Ist inzwischen alles amtlich).

LG, Sven!


Siehste, schon im ersten Absatz geht es unglaubwürdig querbeetein - wer spritzt schon so ein teures Herbizid wahllos und sinnfrei auf Wildpflanzen? Wohl nur ein reicher Schwachkopf - aber wozu?

Das Hauptabbauprodukt ist das biologisch unschädliche AMPA - ich mag nicht erklären und google für Dich!

Nicht nur in diesem Fall geht der Aktionismus an der eigentlichen Problematik vorbei. Die dümmliche selbstgefällige Politik / Leute werden aufgestachelt, mobilisiert und ein Produkt verteufelt - nur um im selbstgefälligen Aktionismus zu punkten.

Sehr oft sind es die Zubereitungen und Rezepturen wie im Fall von Glyphosat - ein toller Wirkstoff, der aber z.B. in Zubereitung mit den um den Faktor hundert toxischeren Netzmittel aus der Gruppe der verpönten Tallowamine, welche die Penetration der Zellwand fördern, letztendlich zum Verbot von Pflanzenschutzmittel führen.

Ich denke nur an Thalidomid, ein tolles Schmerzmittel - besser bekannt under dem "Contergan-Skandal". Damals hatte man nicht verstanden, dass dieser Wirkstoff ein Enantiomer ist ( ein Molekül, dass in zwei spiegelverkehrten Molekülformen während der Synthese entsteht), und als solches im Gemisch vorliegt. Während die eine Form ein tolles Schmerzmittel wäre, ist dessen Spiegelbild für die Mißbildungen verantwortlich. Heute ist Thalidomid in den USA zwar noch erhältlich - selbstverständlich in getrennter Form, ohne den mutagenen Bruder - aber der Markt dafür ist kasputt.

Ob es besser wird, wenn immer weiter gepanscht und gesucht wird, statt auf Bewährtes zu setzen?

Gruß

Herbert
Frei nach Cicero: „Dum spiro spero“… ;-)

29

Freitag, 18. Mai 2018, 06:42

Siehste, schon im ersten Absatz geht es unglaubwürdig querbeetein - wer spritzt schon so ein teures Herbizid wahllos und sinnfrei auf Wildpflanzen? Wohl nur ein reicher Schwachkopf - aber wozu?


Guten Morgen Herbert!

Der Nachbar meiner Tochter ist voriges Jahr in das neue Haus eingezogen.
Das Grundstück ist noch "Bauland". Es ist noch kein Garten oder Rasen angelegt.
Er wohnt dort mit 2 Kleinkindern und eine Hund.
Da sich nach 4 Jahren Bauzeit natürlich viel "Unkraut" breit gemacht hat wurde von seine Vater mit einer sehr großen Spritze das ganze Grundstück besprüht.
Inkl. dem Obstgarten meiner Tochter.
Nach mehrmaligen energischen Anfragen meiner Tochter gab er zu Roundup zu verwenden.
Sein Kommentar dazu: "Aber das ist doch völlig harmlos, sonst würde man es ja nicht zu kaufen bekommen."
Servus
Reinhard

A-4300 St. Valentin
Süß-, Meerwasser und Schwimmteich

Meeresverein Austria

30

Freitag, 18. Mai 2018, 10:59

Siehste, schon im ersten Absatz geht es unglaubwürdig querbeetein - wer spritzt schon so ein teures Herbizid wahllos und sinnfrei auf Wildpflanzen? Wohl nur ein reicher Schwachkopf - aber wozu?

Hallo Herbert,

Deine Beiträge sind toll und kenntnisreich, aber leider gehen hier Theorie und Praxis weit auseinander. Die Landwirte jammern hier in D zwar alle, aber demnach müssten viele doch in die Kategorie "reiche Schwachköpfe" eingeordnet werden. Mal ein Verhalten, was ich für relativ typisch für Kleinlandwirte, die nicht wirklich gut kalkulieren, halte: Eine Landwirtin erzählt, dass sich bei ihnen im Vorgarten (harmlose) Ritterwanzen versammelt haben (die treten nun mal gerne in Gruppen auf). Natürlich haben sie das "eklige Ungeziefer" weggespritzt. Gab es dafür eine Notwendigkeit oder eine gute Begründung? Nicht wirklich!

Das Spritzen über die eigentlichen Felder hinaus ist leider auch Gang und Gäbe, da wird auch gerne mal bis auf den Weg gespritzt oder bis direkt an ein Gewässer. Wenn sie das ausnahmsweise einmal Unterlassen, gibt es glaube ich sogar Geld aus dem Ackerrandstreifen-Programm! Insbesondere in Frankreich habe ich auch immer wieder gesehen, dass da scheinbar nur der Tank im Weggraben oder am Wegrand leergespritzt wurde, zumindest hatte ich keine bessere Erklärung für die gelben Streifen in der Vegetation. Zu behaupten, Landwirte würden nur rational Handeln und ihr Handeln in Kosten berechnen trifft die Sache nicht. Da kommen "Ordnungsliebe" (wie sieht denn das aus?), Ehrgeiz und vielleicht sogar das Bestreben, das "unnütze Zeugs" einfach auszurotten dazu. So sieht für mich das "wirkliche Leben" auf dem Dorf aus.

Gruß

Hans-Werner

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hans-Werner« (18. Mai 2018, 11:05)


31

Freitag, 18. Mai 2018, 11:36

Sehr oft sind es die Zubereitungen und Rezepturen wie im Fall von Glyphosat - ein toller Wirkstoff, der aber z.B. in Zubereitung mit den um den Faktor hundert toxischeren Netzmittel aus der Gruppe der verpönten Tallowamine, welche die Penetration der Zellwand fördern, letztendlich zum Verbot von Pflanzenschutzmittel führen.


Hallo,

finde ich auch interessant! Entbindet meiner Meinung nach aber die Hersteller nicht von ihrer Verantwortung. Wenn ein Wirkstoff scheinbar chronisch falsch (oder mit dem falschen Netzmittel) eingesetzt wird, haben sie es leider verdient, wenn sie aus dem Markt gekickt werden.

Gruß

Hans-Werner

32

Freitag, 18. Mai 2018, 13:25

@Paul:

Durchgefallen wäre bei einem Test mit dem Edelkrebs Astacus astacus Folgendes:

1.) Auffälliges unnatürliches Verhalten als Reaktion auf den Wirkstoff. Wie etwa Tagaktivität, Aggression gegen Artgenossen ohne Grund, Autotomie (Abwurf von Gliedmaßen), Häutungsprobleme etc. .
2.) Ableben der Tiere.
3.) Darüber hinaus müsste man auch das Paarungsverhalten und die Bruten und deren Entwicklung untersuchen.
Der Edelkrebs ist ein empfindliches Tier, welches sehr sensibel auf Veränderungen seines aquatischen Millieus reagiert. Wenn alle diese Punkte als unbedenklich abgehakt werden können, dann würde ich das Mittel durchwinken, sonst nicht.

@Herbert:
Der Protest gegen Glyphosat hat - unabhängig davon ob der Wirkstoff bedenklich ist oder nicht - auch eine sehr politische Dimension: Nämlich die, dass man mit einem Verbot den Monsanto-Konzern sehr nachhaltig schädigen kann, weil Glyphosat ein wesentlicher Bestandteil von deren Geschäftsmodell ist.
Der Monasanto-Konzern ist in unzählige Umweltskandale und Wirtschaftsverbrechen verstrickt und befördert die sozialen Probleme in den Ländern der so genannten "Dritten Welt"!
Gegen Monasanto zu sein bedeutet also unter anderem auch, Fluchtursachen zu bekämpfen!
Daher wäre es mir letztlich egal, ob Glyphosat wirklich gefährlich ist oder nicht, Hauptsache der Konzern nimmt dabei den größtmöglichen Schaden!
(Und es ist mir auch dreckegal, wer die Aktionäre sind und wem der Konzern gehört. Pardon wird nicht gegeben! Weiterführende Literatur hierzu gibt es reichlich, wie etwa das Schwarzbuch des Kapitalismus, um nur mal ein Werk zu nennen.).

LG, Sven!

33

Freitag, 18. Mai 2018, 14:17

Nämlich die, dass man mit einem Verbot den Monsanto-Konzern sehr nachhaltig schädigen kann, weil Glyphosat ein wesentlicher Bestandteil von deren Geschäftsmodell ist.


Hi Sven

Natürlich ist G ein integraler Bestandteil von Monsantos Geschäften (jetzt übrigens fast schon in deutscher Hand), allerdings nicht in Europa!
G ist ein uralter wirkstoff für den das Patent schon lange abgelaufen ist, das zeug wird von mehreren Herstellern produziert und unter den
verschiedensten Namen wesentlich billiger als Roundup verkauft.
Der Jackpot ist, dass man mit einem G verbot die Roundup Ready Sorten entgültig aus Europa verbannt hat!

LG

P

34

Freitag, 18. Mai 2018, 21:22

@Paul:

:D :D :D

Endlich begreifen es die Leute!

:kiff: :kiff: :kiff:

Es lebe Bio!

:angel: :angel: :angel:

35

Freitag, 18. Mai 2018, 23:00

Siehste, schon im ersten Absatz geht es unglaubwürdig querbeetein - wer spritzt schon so ein teures Herbizid wahllos und sinnfrei auf Wildpflanzen? Wohl nur ein reicher Schwachkopf - aber wozu?


Guten Morgen Herbert!

Der Nachbar meiner Tochter ist voriges Jahr in das neue Haus eingezogen.
Das Grundstück ist noch "Bauland". Es ist noch kein Garten oder Rasen angelegt.
Er wohnt dort mit 2 Kleinkindern und eine Hund.
Da sich nach 4 Jahren Bauzeit natürlich viel "Unkraut" breit gemacht hat wurde von seine Vater mit einer sehr großen Spritze das ganze Grundstück besprüht.
Inkl. dem Obstgarten meiner Tochter.
Nach mehrmaligen energischen Anfragen meiner Tochter gab er zu Roundup zu verwenden.
Sein Kommentar dazu: "Aber das ist doch völlig harmlos, sonst würde man es ja nicht zu kaufen bekommen."


Guten Abend Reinhard!

"Bauland" ist eine nette, teure Widmung aus der hervorgeht, dass es sich um keine widmungsgemäße landwirtschaftliche Nutzfläche handelt. Hier wäre nicht nur gesetzetzeskonform der Einsatz eines Schlägelmulchers weit effektiver, sondern auch kostengünstiger gewesen...
"Roundup" war die Markenbezeichnung für hochverdünnte Fertigzubereitungen aus dem Privathandel für den Laien und Heimgärtner wie in Baumärkte u.ä. Im prof. Landhandel wurden nur hochkonzentrierte Produkte unter dem Namen "Basta" vertrieben.

In Österreich ist es seit Herbst des Vorjahres wie schon lange, nachgeäfft in Deutschland, für den Privatmann nicht mehr möglich, an diverse wirklich wirksame Pflanzenschutzmittel zu kommen. Landwirte müssen seit da einen Sachkundenachweis erbringen welcher als Ausweisdokument zum Erwerb von Pflanzenschutzmittel zur Vorlage zu bringen ist. Damit werden Menge und Einsatzzweck personalisiert an die Bezirksbehörde übermittelt. Kleingebinde gibt es nicht mehr - Mindestmenge sind 5l-Gebinde beginnend ab € 150.

Das Verbot halte ich überzogen - wichtiger wäre es gewesen den Einsatz zu beschränken und zu differenzieren - statt das Kind mit dem Bade auszuschütten, weil irgendwelche schwachgeistigen Politiker in deren Aktionismus, oder selbstherrliche "Umweltorganisationen" zum Selbstzweck Stimmung machen. Es sind politische Entscheidungen von Unbedarften die in narzistischer Absicht nur zum Selbstzweck handeln und der Wirtschaft schaden wollen - nur um wichtig aufzufallen!

Gruß

Herbert
Frei nach Cicero: „Dum spiro spero“… ;-)

36

Samstag, 19. Mai 2018, 12:29

Das Verbot halte ich überzogen - wichtiger wäre es gewesen den Einsatz zu beschränken und zu differenzieren - statt das Kind mit dem Bade auszuschütten, weil irgendwelche schwachgeistigen Politiker in deren Aktionismus, oder selbstherrliche "Umweltorganisationen" zum Selbstzweck Stimmung machen. Es sind politische Entscheidungen von Unbedarften die in narzistischer Absicht nur zum Selbstzweck handeln und der Wirtschaft schaden wollen - nur um wichtig aufzufallen!
Gruß
Herbert
@Herbert!

Dazu sage ich Dir eines: Quod demonstrandum erit! Ich bin wirklich ein sehr leidenschaftlicher Verschwörungstheoretiker, aber da müsstest Du schon mal Ross und Reiter nennen, welche Politiker das denn sein sollen... :O ?( :rolleyes:
Eigentlich würde ich eher das genaue Gegenteil für richtig halten wollen: Nämlich dass Politiker grundsätzlich erstmal als Lakaien der Wirtschaft fungieren...
Und wenn sie so handeln würden, wie Du es vorstehend beschreibst, dann würden sie damit eben einfach nur andere Wirtschaftsinteressen bedienen wollen...
Cui bono? Das ist hier die Frage! :rolleyes:

LG, Sven! ;)

37

Samstag, 19. Mai 2018, 14:20


Dazu sage ich Dir eines: Quod demonstrandum erit! Ich bin wirklich ein sehr leidenschaftlicher Verschwörungstheoretiker, aber da müsstest Du schon mal Ross und Reiter nennen, welche Politiker das denn sein sollen... :O ?( :rolleyes:
...:rolleyes:

LG, Sven! ;)


Das Ross nennt sich bei uns Parlament und die Reiter hierzu findet man in diesem Artikel - natürlich ging der Antrag von unseren modernen Kommunisten ein... Einen mit solcher Parteizugehörigkeit haben wir sogar in einem unnötigen Versorgungsamt an der Spitze des Staates sitzen.

Siehe Ross & Reiter hier: https://diepresse.com/home/ausland/eu/52…in-zu-Glyphosat

Frei nach Cicero: "Cibi condimentum est fames". ;)

Schönes Wochenende,

Herbert
Frei nach Cicero: „Dum spiro spero“… ;-)

38

Samstag, 19. Mai 2018, 20:39

Hallo Herbert!

Also so schwer ist das nicht aufzutreiben.
https://www.liebe-deinen-garten-shop.at/…VUaAorxEALw_wcB
Servus
Reinhard

A-4300 St. Valentin
Süß-, Meerwasser und Schwimmteich

Meeresverein Austria

39

Samstag, 19. Mai 2018, 21:10

Hallo Herbert!

Also so schwer ist das nicht aufzutreiben.
https://www.liebe-deinen-garten-shop.at/…VUaAorxEALw_wcB


Hallo Reinhard,

Du schickst mir einen Link dieser hochverdünnten teuren Lösungen aus dem Baumarkt für den Privatier, in deren Rezepturen Pelargonsäure den Hauptpart übernimmt. Pelargonsäure wäre eine tolle Alternative, wenn sich der Preis dafür zur Konkurrenz der Ackerfrüchte damit nicht verdoppeln würde. Selbstverständlich lasse ich mich überzeugen, wenn Du mir das Original besorgen würdest - aber bitte mit Rechnung, worauf der gefällige "Spender" des Sachkundenachweises genannt wird.

Hier dieses:[url]https://agrar.bayer.at/Produkte/Produkte%20A-Z/Basta%20150SL/Schnellinformation.aspx?data=Ml8wX0hlcmJpemlkXw==[/url]

Gruß

Herbert
Frei nach Cicero: „Dum spiro spero“… ;-)

40

Samstag, 19. Mai 2018, 22:22

Also auch dein „Basta 150 SL“ findet man unter den ersten 5 Googletreffer gleich 2 mal. Zu kaufen im Lagerhaus und Hasitschka.

Lg Thomas

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